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Kreis Lörrach - Rheinfelden

19. Nov 2020 - 15:40 Uhr Ökonomie und Ökologie schließen sich nicht aus - „Symbolischer Spatenstich“ für gefördertes Wohnbauprojekt in Ernst-Reuter-Straße in Rheinfelden erfolgt.

Foto: Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH Rheinfelden - Stadt Rheinfelden
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Ökonomie und Ökologie schließen sich nicht aus - „Symbolischer Spatenstich“ für gefördertes Wohnbauprojekt in Ernst-Reuter-Straße in Rheinfelden erfolgt

Mit dem heute begonnenen Bau von 12 geförderten Wohnungen in der Ernst-Reuter-Straße 15 errichtet die Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH Rheinfelden bis Anfang 2022 weiteren in Rheinfelden (Baden) dringend benötigten Wohnraum. Als Teil der von Stadt und Wohnungsbaugesellschaft angekündigten Sanierungs- und Wohnbauoffensive werden die Wohneinheiten zu 100 Prozent im geförderten Wohnungsbau errichtet und nach ihrer Fertigstellung deutlich unter dem ortsüblichen Mietspiegel vermietet.

„Wir tragen damit der aktuellen Wohnraumsituation Rechnung und halten unser Versprechen, uns für eine Entlastung des angespannten Wohnungsmarkts einzusetzen“, betont Markus Schwamm, Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsbau. „Nachdem bereits bei unserem Bauprojekt in der Römerstraße 47 Wohnungen zu 50 Prozent öffentlich gefördert wurden, legen wir nun mit den zu 100 Prozent geförderten neuen Wohnungen in der Ernst-Reuter-Straße nach.“ Um den Wohnkomfort für die Bewohner zu erhöhen und gleichzeitig die Energiebilanz des Gebäudes zu verbessern, wird der Neubau im KfW-55-Standard errichtet.

„Durch die energieeffiziente Bauweise unterstreicht die Wohnbau auch die Nachhaltigkeitsziele der Stadt Rheinfelden (Baden)“, ergänzt Oberbürgermeister Klaus Eberhardt. Zudem profitieren die späteren Bewohner von vergünstigten Strompreisen: Gemeinsam mit der Bürgerenergie Dreiländereck eG ist zusätzlich die Errichtung einer Photovoltaikanlage geplant, die einen Teil des Gesamtenergieverbrauchs vor Ort erzeugt und den Mietern über ein Mieterstrommodell zur Verfügung gestellt wird. „Durch Projekte wie dieses, das die Klimaziele der Stadt unterstützt, bewirbt sich die Stadt Rheinfelden um den European Energy Award (EEA) in Gold. Und damit verbinden die Stadt und ihre Städtische Wohnungsbaugesellschaft einmal mehr ihren ökologischen Anspruch mit langfristigen ökonomischen Vorteilen der Bewohner“, freut sich OB Eberhardt.

Großzügige und barrierefreie Wohnungen:
Das neue dreigeschossige Wohnhaus bietet Platz für zwölf Wohnungen, die sich auf sechs Dreizimmerwohnungen mit jeweils gut 80 Quadratmetern Wohnfläche sowie sechs Zweizimmerwohnungen mit jeweils rund 57 Quadratmetern Wohnfläche verteilen. Um der demografischen Entwicklung Rechnung zu tragen, wurden alle Wohnungen barrierefrei konzipiert. Zu jeder Wohnung gehört ein Balkon oder eine Terrasse mit etwa 9 bis 10 Quadratmetern Nutzfläche. Am Gebäude werden zudem 15 oberirdische Stellplätze und 28 Fahrradabstellplätze errichtet.

Für die Wohnbau Rheinfelden steckt in dem Neubau auch ein sozialer Auftrag: „Das Bauvorhaben wird vom Landeswohnraumförderprogramm neben der Eigenmitteleinbringung der Wohnbau zu 100 Prozent öffentlich gefördert. Das allein bringt aus unserer Sicht schon eine soziale Verpflichtung mit sich“, erklärt Schwamm. „Außerdem haben wir uns, gemeinsam mit der Stadt, auf die Fahnen geschrieben, etwas zur Förderung von Rheinfelden als ‚Soziale Stadt‘ zu tun. Für uns bedeutet das: Wir wollen ein Quartier schaffen und kontinuierlich weiterentwickeln, das ganz verschiedene Wohnmöglichkeiten und Angebote in sich vereint.“ Dies reiche von öffentlich gefördertem Wohnungsbau bis zur Begleitung ins Eigentum sowie weitere umfassende Angebote wie Kindergärten, Mikroappartments oder Duplex-Häuser, die nun den nächsten Bauabschnitt angegangen werden. „Diese sozio ökologische Gesamtstruktur ist ein weiterer Meilenstein für unser Gesamtquartierskonzept“, so Schwamm.

Sparsames Energiekonzept und niedrige Nebenkosten:
„Bei all unseren Objekten ist uns eine möglichst optimale Energiebilanz der Gebäude wichtig“, erklärt der Wohnbau-Geschäftsführer weiter. Dies mache sich auch in der Ernst-Reuter-Straße bemerkbar. „Für die Bewertung des KfW-Standards werden zwei Kriterien zugrunde gelegt: der Gesamtenergiebedarf des Gebäudes und die Wärmedämmung der Gebäudehülle“, erklärt Schwamm. „Als Referenz dient ein KfW-Effizienzhaus 100, das genau den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) entspricht. Der von uns angestrebte KfW-Standard 55 bedeutet, dass die Immobilie im Vergleich zum Referenzbau nur 55 Prozent der Primärenergie benötigt, außerdem ist der bauliche Wärmeschutz deutlich effizienter als gesetzlich vorgeschrieben.“ Somit ist das neue Wohnhaus ein Vorzeigeobjekt im städtischen Wohnungsbau. Die künftigen Bewohner dürfte das freuen, denn neben Aspekten des Umweltschutzes bringt die energieeffiziente Bauweise auch erhebliche Einsparungen bei den Energienebenkosten mit sich.

(Presseinfo: Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH Rheinfelden, 19.11.2020)

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