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Ortenaukreis - Lahr

12. Jan 2021 - 11:49 Uhr Antiken Schmuck gestalten mit Ornamentum Abnobae - Projektgruppe aus Lahr stellt sich vor.
Lunulae-Anhänger von Isabell Kollmer.

Foto: Stadt Lahr
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Antiken Schmuck gestalten mit Ornamentum Abnobae - Projektgruppe aus Lahr stellt sich vor

Die letzte Projektgruppe Ornamentum Abnobae der Reihe „Arbeitskreis Gallo-Römisches Leben-Lahr-Dinglingen“ stellt sich vor.

Schmuck fasziniert Menschen seit Jahrtausenden. Seit den Anfängen der Menschheit schmücken sich Männer und Frauen mit Pflanzenfasern, Früchten, Steinen, Lederbändern, Tierzähnen, Knochen und Federn. Seit circa 7000 Jahren können sie auch Metalle wie Kupfer, Zinn, Gold, Silber und Eisen formen. Lunulae beispielsweise waren im Altertum als mondförmige Anhänger Glücksbringer. Zur Zeit der Römer trugen vor allem Mädchen und junge Frauen Lunula-Anhänger als schützende Symbole.

Die Projektgruppe Ornamentum Abnobae, was wörtlich übersetzt so viel heißt wie Schmuck aus dem Schwarzwald, hat sich bereits im Vorfeld der Landesgartenschau zusammengeschlossen.

Initiatorin der Gruppe ist Isabell Kollmer, Goldschmiede-Meisterin und staatlich geprüfte Gestalterin. Die Goldschmiedin interessiert sich schon seit jeher für antike Goldschmiedekunst, vor allem für deren Techniken und Geschichte. Das ist ihre Leidenschaft.

Mit den beiden Ärzten Reinhard Jäger aus Ettenheim und Luzian Taeger aus Lahr hat Isabell Kollmer ein engagiertes Trio zusammen geführt. Jäger besuchte als passionierter Kunstsammler gemeinsam mit Isabell Kollmer ur- und frühgeschichtliche Vorlesungen an der Universität in Freiburg. Luzian Taeger begleitet das Bastel- und Kinderprogramm der Schmuckgruppe. Mit großem Engagement bringt er sich, wie alle Mitglieder der Gruppe, ehrenamtlich in den „Arbeitskreis Gallo-Römisches Leben Lahr-Dinglingen“ ein. Weitere Mitwirkende sind Johanna Malik, Doris Volk und Selma Somogy.

Für die Arbeit in Workshops und an den Aktionstagen in der Römeranlage hat Isabell Kollmer die Goldschmiedetechnik auf ein anschauliches und spielerisches Niveau angepasst.

Im antiken Rom wurden meist Kupfer, Bronze, Silber, Gold, Emaille, Holz, Glasperlen und Eisen zur Schmuckherstellung verarbeitet. Typische Werkzeuge waren: Zange, Punze, Hammer und Amboss. Daran hat sich bis heute im Wesentlichen nichts verändert.

Bei Aktionstagen arbeiten Erwachsene und Kinder mit Stielkloben (Handschraubstock), Tischklemmen und verschiedenen Formzangen. Kinder können ab etwa 12 Jahren den Umgang mit den Werkzeugen erlernen. Sehr beliebt ist neben dem Drahtformen das Punzieren, bei dem mit Hilfe eines Prägestempels Muster und Symbole auf ein Schmuckstück geprägt werden. Zum Tordieren (Verdrehen) von Metallstäben zu Armreifen gehört Geduld.

Frauen trugen im antiken Rom Fingerringe, Haarnadeln und Fibeln, letztere zum Fixieren der Kleidung. Frauen aus reichen Haushalten schmückten sich mit Armringen, aufwändigen Gürtelschnallen, Anhängern, Ohrringen und Ketten. Die Männer trugen meist Ringe und Fibeln.

Im Vicus in Lahr-Dinglingen zeugen Grabungsfunde von römischen und keltischen Schmuckstücken. Rund 200 Fibeln haben Archäologen im Mauerfeld und in der Leopoldstrasse geborgen, darunter auch bunte, prächtige Emaille-Fibeln.

Exklusive Geschenkanhänger aus Bronze und Silber, gestaltet von Isabell Kollmer, sind im Museumsshop des Stadtmuseums neben einer großen Auswahl weiterer Schmuckartikel, Bücher sowie dem Sonderkatalog zur Fotoausstellung „Lahr im Sucher“ erhältlich. Da das Museum momentan geschlossen ist, dürfen Interessierte gerne telefonisch oder per Mail bis Freitag, 18. Dezember, ihre Bestellung übermitteln unter Tel.: 07821 / 910-0411 oder E-Mail: museum@lahr.de. Im Neuen Jahr ist die Museumsverwaltung ab Montag, 11. Januar, wieder erreichbar. Der Schmuck kann auch direkt über Isabell Kollmer, E-Mail: isabell.kollmer@t-online.de, bezogen werden.

Im Herbst bauten die Mitglieder einen Perlenofen, in dem bereits zahlreiche bunte Glasperlen entstanden sind. Interessierte und Schmuckbegeisterte sind herzlich willkommen an den Treffen teilzunehmen. Ansprechpartnerin ist Isabell Kollmer, E-Mail: isabell.kollmer@t-online.de.

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