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Ortenaukreis - Offenburg

17. Sep 2015 - 17:00 Uhr Gut besuchte Veranstaltung der Wirtschaftsregion Offenburg/Ortenau (WRO) mit Rechtsanwältin und Unternehmensberaterin Anja Kayser.
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WRO-Veranstaltung mit Unternehmensberaterin Anja Kayser - Low Performer: Vom schwachen zum wieder leistungsstarken Mitarbeiter - Auslöser ist oft eine falsche Führung

"Der schwache Mitarbeiter von heute kann mit der richtigen Führungskraft der starke Mitarbeiter von morgen werden", so das Credo der Rechtsanwältin und Unternehmensberaterin Anja Kayser bei einer gut besuchten Veranstaltung der Wirtschaftsregion Offenburg/Ortenau (WRO) am Mittwoch, 16. September 2015.

Anhand von zahlreichen Beispielen und Cecklisten zeigte Anja Kayser auf, wie man schwache Mitarbeiter in Verwaltungen und Unternehmen wieder ins Boot holt. „Ganz so einfach wie das seinerzeit Jack Welsh, der Chef von General Electric, gemacht hat, geht es glücklicherweise im deutschen Arbeitsrecht nicht“, so WRO-Geschäftsführer Manfred Hammes in seiner Einführung. Welsh hatte die seiner Meinung nach 10 Prozent Leistungsschwächsten jedes Jahr einfach gefeuert.

Anja Kaiser, in der Automobilindustrie und als Personalleiterin im Novartis-Konzern mit solider Praxis ausgestattet, weiß wovon Sie spricht. In den meisten Fällen ist mangelhaftes Führungsverhalten die Ursache für die Leistungsschwäche. „Gute Führung schafft hohe emotionale Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Diese ist die Voraussetzung für den Leistungswillen der Mitarbeiter“, so Kayser. Denn der Gesetzgeber sagt lediglich: „Der Arbeitnehmer muss tun, was er soll, und zwar so gut, wie er kann.“

Die Leistungspflicht orientiert sich an der Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers. Ist die Leistung im Vergleich zu den Arbeitskollegen um mehr als ein Drittel geringer, so muss der Arbeitgeber zunächst Mitarbeitergespräche führen und den Arbeitnehmer bei der Erfüllung seiner Arbeitsleistung unterstützen. Jeder Mensch hat Stärken, die gefördert werden können – das ist das Grundverständnis von Führung. Kayser rät zu einem standardisierten Ablauf im Umgang mit leistungsschwachen Mitarbeitern. Die dabei entstehende Dokumentation ist auch die Grundlage für eine eventuelle Trennung. Das Ziel, den Mitarbeiter für die Aufgabenbewältigung fit zu machen sollte allerdings immer im Mittelpunkt stehen. Zunächst muß das Anforderungsprofil der Stelle geklärt werden, dann individuelle Zielvereinbarungen getroffen werden. Bei kranken Mitarbeitern sollten das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und Krankenrückkehrgespräche als Führungsinstrumente genutzt werden. Arbeitgeber erhalten von der Rentenversicherung (auch finanzielle) Hilfen, die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu sichern und ein vorzeitiges Ausscheiden zu vermeiden.

(Presseinfo: Wirtschaftsregion Offenburg/Ortenau (WRO) vom 17.9.15)

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