GRATIS! Internet-Tageszeitung für alle, die in der Regio „etwas zu sagen haben“! Einfach „Hier schreiben Sie!“ benutzen! Mehr…

RegioTrends

Überregional - Freiburg/Lahr

16. Mai 2018 - 15:56 Uhr

Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden Schwarzwald AG formulierte klare Forderungen an Politik - Mit neuer Imagekampagne und „Brief der Vielen“ Wünsche der Wirtschaft an Landesregierung adressiert

Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden Schwarzwald AG formulierte klare Forderungen an Politik 
Von links: Bernd Neugart (Neugart GmbH), Andreas Schneider (Schwarzwaldmilch GmbH), Wolfgang G. Müller (Oberbürgermeister Lahr), Thomas Burger (wvib Präsident, Burger Group), Christoph Münzer (wvib Schwarzwald AG), Hans-Joachim Hauser (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau), Frank Neumeister (NELA Brüder Neumeister GmbH) und Gregor Grüb (Oscar Weil GmbH)

Foto: Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V.
Vergrößern?
Auf Foto klicken.
Mit „Land + Industrie = Zukunft“ setzte die wvib Schwarzwald AG bei den Wirtschaftstagen der Landesgartenschau in Lahr einen ersten Akzent in der noch jungen Veranstaltungsreihe. Der Verband bespielte die Bühne am „Treffpunkt Baden-Württemberg“ mit einem ganz besonderen Rendezvous zwischen Politik und Wirtschaft, zwischen mittelständischem Unternehmertum und Gesellschaft. Zunächst lenkte wvib-Präsident Thomas Burger den Blick „aufs Land“: „Wer sagt denn, dass Heimat spießig ist“, fragte der Schonacher Unternehmer. Und ergänzte die Bilder sanfter Schwarzwaldhänge mit harten Fakten der Schwarzwald AG: „Unsere 1.000 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften mehr als 53 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigen 237.000 Menschen. Damit ist jeder dritte Industriearbeitsplatz in Baden-Württemberg im wvib vertreten. Mit 1.806 Auslandsstandorten und 35.000 Beschäftigten rund um den Globus sind wir auch alles andere als provinziell“, so Burger. Für den Geschäftsführenden Gesellschafter der Burger Group steht die Schwarzwald AG längst nicht mehr für den Schwarzwald der Fichten, sondern für den Schwarzwald der Herzen: Mitgliedsunternehmen gibt es auch in Rastatt, am Bodensee, zwischen Esslingen und Reutlingen.

Es sind aber nicht nur die 80 Prozent Mittelstand in Baden-Württemberg und unter ihnen natürlich erst recht die zahlreichen Hidden Champions zukunftsfähig. Auch das Unternehmen, das den Schwarzwald im Namen trägt, macht sich bereit für die nächsten 90 Jahre. Diesen Beweis trat Andreas Schneider in seinem Vortrag an. Der Geschäftsführer der Schwarzwaldmilch machte deutlich, dass man – auch wenn man nur 0,027 Prozent des Weltmilchanteils vertritt – Genossen überzeugen und den Handel begeistern kann: „Wir schaffen das mit einer Top-Performance und indem wir nicht wahllos nach Absatzchancen greifen, sondern auch unter schwierigen Bedingungen auf Kurs bleiben“.

Auf Kurs bringen wollten mit Bernd Neugart (Neugart GmbH, Lahr), Thomas Burger, Frank Neumeister (NELA Brüder Neumeister GmbH, Lahr) und Gregor Grüb (Oscar Weil GmbH, Lahr) erfolgreiche Unternehmer der Schwarzwald AG ihre politischen Mit-Diskutanten bei der anschließenden Podiumsdiskussion. Dr. Christoph Münzer, wvib-Hauptgeschäftsführer, warf in der Runde die Frage auf, was es ein- bzw. anzupacken gelte auf der herausfordernden Reise durch den Strukturwandel. Auf Unternehmerseite waren sich alle einig: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, so Thomas Burger, der von der Politik deshalb Rahmenbedingungen fordert, die die Wirtschaft nicht schaffen könne: Ausreichende Breitbandversorgung, „Reanimation“ der Dualen Ausbildung, drittes und viertes Gleis der Rheintalbahn und eine dreispurige A5 bis zur Schweizer Grenze: „Wir müssen und können Strategien entwickeln angesichts Digitalisierung und Arbeitskräftemangel. Straßen bauen und Kabel verlegen ist nicht unsere Aufgabe als Unternehmer“, fasste Bernd Neugart zusammen.

Dr. Hans-Joachim Hauser, Ministerialdirigent im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium, nahm die mahnenden Worte von Unternehmerseite mit nach Stuttgart. Schwarz auf Weiß wird die Landesregierung die Wünsche aus der Schwarzwald AG in diesen Tagen erhalten. Am Ende der Veranstaltung hatten die fast 150 Besucher die Gelegenheit, ihre Wünsche an die Politik schriftlich zu formulieren. Fast alle Besucher adressierten auf den bereitliegenden Karten ihren Unmut und ihre Verbesserungsvorschläge. Was Land und Industrie für die Zukunft brauchen: eine nicht länger reaktive Begleitung der Digitalisierung, weniger Bürokratie, um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie nicht zu schwächen, Steuerentlastungen, bezahlbaren Wohnraum, dezentrale Krankenhausversorgung und sichere Ärzteversorgung als Standortfaktoren und das Zurückfahren der Ausgaben der öffentlichen Hand waren die am häufigsten formulierten Forderungen.

Die Wünsche der wvib Schwarzwald AG werden in den kommenden Wochen auch in einer großen Anzeigen-Kampagne in den regionalen Tageszeitungen nochmals von den Unternehmern an die Politik adressiert werden. Auch hier werden unter dem Titel „Land + Industrie = Zukunft“ Infrastrukturprojekte benannt, die im Argen liegen – auch um der Gesellschaft zu zeigen: Unternehmer sind auch Bürger und kommen auch als solchen ihren Verpflichtungen nach. Nämlich ihr Gewicht als Teil der Wirtschaft in die Waagschale zu werfen, wenn es darum geht, für eine Welt und eine Industrie im Gleichgewicht zu sorgen.

(Presseinfo: Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V., 16.05.2018)


QR-Code Das könnte Sie aus Freiburg/Lahr auch noch interessieren!

> Weitere Meldungen aus der Rubrik "Verbraucher/Wirtschaft" anzeigen.

Info von Medienservice (01)
Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei RegioTrends! Oben auf den roten Namen hinter „Info von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung.



P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends!

Twitter Facebook studiVZ MySpace Google Bookmarks Linkarena deli.cio.us Digg Folkd Newsvine reddit StumbleUpon Windows Live Yahoo Yigg




























Schwarzwald, Lokalzeitung, Wochenzeitung EMMENDINGER TOR, WZO, Wochenzeitungen am Oberrhein, Der Sonntag, Markgräfler Bürgerblatt, Primo Verlag, Freiburger Wochenbericht, Kurier, Freiburger Stadtkurier, Zeitung am Samstag, Zypresse, Kaiserstuhl, Breisgau,RegioTrends, RegioZeitung, Freiburg, Emmendingen, Waldkirch, Endingen, Kenzingen, Herbolzheim, Breisach, Lahr, Offenburg, Müllheim, Bad Krozingen, Staufen, Weil, Lörrach, Denzlingen, Feldberg, Kaiserstuhl, Breisgau, Ortenau, Markgraeflerland, Schwarzwald