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24. Mai 2019 - 14:17 Uhr Berufserfahrung zertifizieren lassen - Neues IHK-Angebot „ValiKom Transfer“ macht berufliche Potentiale sichtbar.
Patrick Bareiter, Referent für „ValiKom Transfer“ bei der IHK Südlicher Oberrhein.

Foto: IHK Südlicher Oberrhein
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Berufserfahrung zertifizieren lassen - Neues IHK-Angebot „ValiKom Transfer“ macht berufliche Potentiale sichtbar

Berufskompetenzen sichtbar und nachweisbar zu machen, ist Ziel des Projekts „ValiKom Transfer“. Menschen, die zwar über berufspraktische Fähigkeiten verfügen, diese jedoch nicht durch einen Berufsabschluss nachweisen können, bietet das Angebot die Gelegenheit, sich beruflichen Kompetenzen zertifizieren zu lassen.

Ob in der Logistik, der Industrie oder der Gastronomie: Immer häufiger sind Ungelernte oder Quereinsteiger in Betrieben beschäftigt. Sie verfügen zwar über Berufserfahrung, können diese aber nicht mit Dokumenten belegen. Laut Studien trifft diese Situation in Deutschland auf gut 21 Millionen Personen im berufsfähigen Alter zu.

Angesichts des Fachkräftemangels und der aktuellen, demografischen Entwicklungen wird es jedoch immer wichtiger, Potentiale in der Belegschaft zu erkennen und gezielt zu fördern. Auf Empfehlung des Rates der Europäischen Union wurde daher ein Verfahren entwickelt, mit dem berufspraktische Kompetenzen festgestellt und zertifiziert werden.

Das dazugehörige Projekt „ValiKom Transfer“ wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Es dient dazu, berufspraktische Kompetenzen, die außerhalb des Berufsbildungssystems erlangt wurden, festzustellen und zu bescheinigen. Mit dem Validierungsverfahren können Betriebe ihre Wertschätzung gegenüber ihren Mitarbeitenden zum Ausdruck bringen. Gleichzeitig ist es für Ungelernte ein erster Leistungsnachweis, mit dem sie ihre Chancen auf eine qualifizierte Beschäftigung erhöhen können.

Das Validierungsverfahren richtet sich an Personen ab 25 Jahren, die keine abgeschlossene Ausbildung haben oder als Quereinsteiger tätig sind und über mehrjährige Berufserfahrung verfügen. Deutsche, Migranten und Geflüchtete mit oder ohne Arbeit sind hier gleichermaßen angesprochen, sofern sie diese Voraussetzungen erfüllen und Deutsch sprechen.

Seit Anfang Mai kümmert sich der neue Mitarbeiter Patrick Bareiter (39) für die IHK Südlicher Oberrhein um das Projekt „ValiKom Transfer“. Zuvor hat Bareiter bei der IHK zu Lübeck das Projekt Willkommensloste aufgebaut und betreut. Er ist gelernter Industriemechaniker und hat Islamwissenschaften studiert. „Als Projektmitarbeiter ist es meine Aufgabe, die Ratsuchenden vom Anfang bis zum Ende des Verfahrens zu begleiten. Dazu gehört zunächst ein Informationsgespräch über alle notwendigen Schritte. Dann steht Hilfe beim Ausfüllen der Dokumente an. Im Anschluss wird der entsprechende Referenzberuf ausgewählt und nach der Bewertung erfolgt schließlich eine Beratung zu beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten“, erklärt Bareiter das vierstufige Verfahren. Am Ende von „ValiKom Transfer“ steht ein Zertifikat über die teilweise oder volle Gleichwertigkeit zum entsprechenden Referenzberuf.

Gestartet wird das Projekt mit den beiden Berufen Fachkraft für Lagerlogistik und Fachkraft für Metalltechnik. Im weiteren Verlauf soll das Angebot auf bis zu zehn Berufe ausgeweitet werden. Es können sich jedoch auch Personen und Firmen melden, die andere Berufe zertifiziert haben möchten. In diesen Fällen wird nach der Information und Beratung an andere zuständige Kammern verwiesen.

„Das Schöne an diesem Projekt ist, dass bei der Bewertung der Fokus auf die Validierung der berufspraktischen Fähigkeiten durch das Lösen von praxisnahen Aufgaben aus dem Berufsalltag gelegt wird. Dadurch werden auch Personen angesprochen, die sich zum Beispiel eine Externenprüfung nicht zutrauen“, sagt Bareiter. Damit ergänzt „ValiKom Transfer“ das Angebot der Kammern von dualer Berufsausbildung, Teilqualifizierung und Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsabschlüsse.

(Presseinfo: IHK Südlicher Oberrhein, 24.05.2019)


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