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Kreis Lörrach - Grenzach-Wyhlen

23. Oct 2019 - 11:55 Uhr Energiedienst reicht Förderantrag beim Bundeswirtschaftsministerium ein - Unternehmen gehörte zu Gewinnern beim Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“.
Wasserstoff aus Ökostrom: Die Power-to-Gas-Anlage von Energiedienst in Wyhlen soll zum Reallabor der Energiewende werden. 

Foto: Energiedienst
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Energiedienst reicht Förderantrag beim Bundeswirtschaftsministerium ein - Unternehmen gehörte zu Gewinnern beim Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ - Energiedienst will Kommunen mit einbinden

Im Juli stand fest: Energiedienst ist einer von 20 Gewinnern beim Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ des Bundeswirtschaftsministeriums. Nun hat das Unternehmen den Förderantrag für sein Projekt „Reallabor H2-Wyhlen“ beim Ministerium eingereicht. Das Projekt soll neue Möglichkeiten für die Nutzung von Wasserstoff erschließen.

Ziel ist es, ausgehend von der bestehenden Infrastruktur ein Reallabor der Energiewende für strombasierten Wasserstoff zu schaffen, das Industrieareale, Wohnquartiere und Kommunen mit einschließt. In einem regionalen Gebiet werden die bedarfsgerechte Erzeugung sowie die lokale Verteilung und Nutzung des Wasserstoffs und der anfallenden Prozesswärme mit tragfähigen Geschäftsmodellen erprobt. Untersucht wird auch, wie sich die Prozesswärme weiterverwenden lässt. So soll der Gesamtnutzungsgrad der Anlage weiter gesteigert werden. Nach Abschluss der Projektförderung soll das Gesamtsystem so weit entwickelt sein, dass ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist.

Ziel: CO2-Ausstoß reduzieren
2018 weihte Energiedienst in Grenzach-Wyhlen eine Power-to-Gas-Anlage ein. Diese wird künftig aus selbstgewonnenem Ökostrom grünen Wasserstoff herstellen. Der Energieversorger hat verschiedene Ideen für die Verwendung des Öko-Wasserstoffs entwickelt. „Das Reallabor ist eine tolle Möglichkeit, weitere Einsatzmöglichkeiten zu erproben und dabei diverse Aspekte klug zu verknüpfen, um den CO2-Ausstoß zu senken“, erläutert Dr. Jörg Reichert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Energiedienst Holding AG. Sektorenkopplung laute das Stichwort. „Unter anderem sind wir mit Kommunen im Gespräch, um den Wasserstoff in den öffentlichen Personenverkehr zu bekommen.“

Das Projekt „Reallabore der Energiewende“ ist auf fünf Jahre ausgelegt. Am Ende soll ein Konzept stehen, das inhaltlich, aber auch wirtschaftlich überzeugt. Energiedienst ist zuversichtlich, dass das Ministerium in Berlin dieses ambitionierte Projekt unterstützt.

Unternehmensinformation Energiedienst:
Die Energiedienst-Gruppe ist eine regional und ökologisch ausgerichtete deutsch-schweizerische Aktiengesellschaft. Sie erzeugt Ökostrom aus Wasserkraft und vertreibt Strom sowie Gas. Eigene Netzgesellschaften versorgen die Kunden mit Strom. Einen weiteren Fokus bilden intelligent vernetzte Produkte und Dienstleistungen für die dezentrale erneuerbare und digitale Energiewelt der Zukunft, wie Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen, Stromspeichersysteme und Elektromobilität nebst E-CarSharing.

Die Energiedienst-Gruppe beliefert über 270.000 Kunden mit Strom. Sie beschäftigt knapp 1.000 Mitarbeitende, davon etwa 50 Auszubildende. Zur Gruppe gehören die Energiedienst Holding AG, die Energiedienst AG, die ED Netze GmbH, die Messerschmid Energiesysteme GmbH, die EnAlpin AG im Wallis sowie die Tritec AG und die winsun AG. Die Energiedienst Holding AG ist eine Beteiligungsgesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG (Karlsruhe).

(Presseinfo: Energiedienst Holding AG, 23.10.2019)

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