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Kreis Emmendingen - Emmendingen

13. Nov 2019 - 21:28 Uhr Wirtschaftsregion Freiburg zu Gast bei Inomed in Emmendingen - Inomed-Geschäftsführer Rudi Mattmüller (links) und Landrat Hanno Hurth.
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WRF trifft… Inomed in Emmendingen – Wirtschaftsregion Freiburg war zu Gast beim innovativen Emmendinger Medizintechnikunternehmen

(In/RT) Unter dem Motto „WRF trifft... Inomed“ waren heute rund 80 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft der Einladung der Wirtschaftsförderung Region Freiburg (WRF) zur Inomed Medizintechnik GmbH, einem von dreizehn Medizintechnikunternehmen im Landkreis Emmendingen gefolgt. Landrat Hanno Hurth begrüßte die Gäste am Firmensitz des Unternehmens in Emmendingen in seiner Funktion als WRF-Vorstandsvorsitzender und betonte: „Es ist beeindruckend, wie die Firma Inomed Medizintechnik gewachsen ist. Wir freuen uns, eines der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand und der regionalen Medizintechnikbranche hier am Standort in Emmendingen zu haben.“

Hurth berichtete, dass die Gesundheitswirtschaft in der Region Freiburg mit über 30.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Abstand der beschäftigungsstärkste Wirtschaftsbereich mit hohen Potenzialen sei. In den letzten zehn Jahren seien über 6.700 neue Stellen im regionalen Gesundheitswesen geschaffen worden.
Mit einem Umsatz von 13,5 Mrd. Euro sei Baden-Württemberg der führende Medizintechnik-Standort in Deutschland und die Region Freiburg ein wesentliches Cluster im Land. Neben den Investitionen in Forschung und Entwicklung der Universitätsklinik Freiburg spiele die Medizintechnik mit regional 70 Unternehmen für die Innovationen in der Gesundheitswirtschaft eine wesentliche Rolle.

Inomed-Gründer und Geschäftsführer Rudi Mattmüller hieß als Hausherr die rund 80 Gäste willkommen und stellte das Unternehmen vor. „Die Medizintechnik und das Wohl des Patienten lagen mir schon immer am Herzen“, erklärte der Geschäftsführer. Deshalb habe er mit Dieter Mussler das Start-Up in einer Garage gegründet. „Als modernes, innovatives und werteorientiertes Unternehmen setzen wir auf junge Talente und Persönlichkeiten, die mehr wollen. Unser stetig wachsendes Inomed-Team ist das Fundament für ein gutes Innovationsklima“, betonte Mattmüller.
Mit einer Solaranlage auf dem Dach des 2016 fertiggestellten Neubaus erzeugt Inomed eigenen Solarstrom, der zwischen 15 und 20 Prozent des Energiebedarfs des Unternehmens deckt.

Der technische Leiter Jörg Wipfler informierte über die Innovationen der Firma. Diese entstünden zum einen durch Impulse von Kunden und Anwendern, zum Zweiten durch interne Ideen und zum Dritten durch Impulse aus Forschung und Förderung.
Die Innovationen hätten nicht nur für Inomed selbst sondern auch für die Region positive Auswirkungen. So beziehe man 63 Prozent aller benötigten Teile von Lieferanten aus der Region. Auch die angestellten Ingenieure stammten mehrheitlich aus den vier Hochschulen Freiburg, Lörrach, Offenburg und Furtwangen.
Als Innovationsbremsen sieht Wipfler zum einen die zunehmende Regulierung durch die EU, zum anderen im Mangel an bezahlbarem Wohnraum. „Wir haben bereits Mitarbeiter verloren, die hier keine Wohnung oder ein Baugrundstück gefunden haben“, bedauert der technische Leiter.

Rüdiger Ott gab einen kurzen Überblick über die Inomed-Tochter Arkana-Forum. Hier bietet Inomed Schulungen, Trainings und Fortbildungen an. Im angeschlossenen Konferenzzentrum können externe Firmen ihre Veranstaltungen durchführen. Es stehen Räume von 50 – 172 Quadratmeter Größe zur Verfügung. Bis zu 150 Personen können untergebracht werden.

Beim Unternehmensrundgang konnten die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in das moderne Arbeitsumfeld der Firma gewinnen. Neben der Produktion demonstrierten Mitarbeiter im Showroom des Unternehmens praktische Anwendungen der von Inomed hergestellten Geräte.

Das Unternehmen im Überblick:

Inomed wurde im Jahr 1991 von Rudi Mattmüller und Dieter Mussler in Teningen gegründet. 2010 zog Inomed in den neuen Firmensitz nach Emmendingen um. Das Wachstum am neuen Firmensitz zeigt sich auch durch die jüngste Erweiterung im Jahr 2016. Mit der ARKANA Forum GmbH bietet die Inomed Group Veranstaltungsmanagement sowie E-Learning. Zudem wurden 2019 weitere Tochtergesellschaften in Frankreich und den USA gegründet. Derzeit hat Inomed 13 Stellen ausgeschrieben. Für 2020 sind weitere Neueinstellungen geplant.
Das Unternehmen investiert jährlich rund 15 Prozent des Jahresumsatzes in Forschung und Entwicklung, um die Patientensicherheit zu steigern. Das Unternehmen entwickelt Geräte, Methoden und medizintechnische Systeme in den vier Geschäftsbereichen Intraoperatives Neuromonitoring, funktionelle Neurochirurgie, Schmerztherapie und neurologische Diagnostik, um Patienten nervenschonend zu operieren. Schwerpunkt sind Herstellung und Vertrieb von innovativen Geräten und medizintechnischen Systemen, die zur kontinuierlichen Überwachung des Nervensystems bei chirurgischen Eingriffen eingesetzt werden. Seit über 28 Jahren hilft die Medizintechnik von Inomed Behandlungen zu verbessern und die Patientensicherheit zu steigern. Insbesondere chirurgisch tätige Kliniken und Krankenhäuser sind Kunden von Inomed. Am Standort Emmendingen arbeiten aktuell 171 Mitarbeiter.

Schwerpunkt sind Herstellung und Vertrieb von innovativen Geräten und medizintechnischen Systemen, die zur kontinuierlichen Überwachung des Nervensystems bei chirurgischen Eingriffen eingesetzt werden. Nach oft jahrelangen Forschungsarbeiten werden die von Inomed entwickelten Geräte heute in mehr als 4.000 Kliniken bei jährlich rund 500.000 Operationen in über 80 Ländern eingesetzt.

Als attraktiver Arbeitgeber in einer zukunftsweisenden Branche bietet Inomed vielfältige Karrieremöglichkeiten. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen weltweit über 200 Mitarbeiter aus 30 verschiedenen Nationen. Ergänzend zu der nachhaltigen und gesunden Unternehmensentwicklung wird der Aus- und Weiterbildung bei Inomed große Bedeutung beigemessen.


Die Wirtschaftsförderung Region Freiburg (WRF):

Die im Jahr 1994 gegründete WRF zählt 57 Mitglieder, darunter neben der Stadt Freiburg und den beiden angrenzenden Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen, 32 Städte und Gemeinden sowie Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken aus den beiden Landkreisen und Kammern, Verbände und Institutionen. Das Hauptanliegen der WRF ist die Vernetzung von Politik und Wirtschaft, die Entwicklung der regionalwirtschaftlichen Potenziale, das nationale und internationale Standortmarketing und die Förderung regionaler Stärken wie Biotechnologie, Umweltwirtschaft, Mikrosystem- und Elektro- technik, Medizintechnik, Gesundheitswirtschaft und Tourismus.

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