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13. Feb 2020 - 17:06 Uhr Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge per Spielbrett – ein Teil des „Azubi Opening“-Konzepts

Foto: IHK/Natalie Butz
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8. bis 11. September: Fördern statt Meckern - IHK Südlicher Oberrhein unterstützt kleine Unternehmen und ihre Azubis beim Start in die Ausbildung

Immer wieder kritisieren Ausbildungsbetriebe die Schlüsselqualifikationen und Grundfertigkeiten ihrer Azubis. Es sind gerade diese Punkte, die auf beiden Seiten zu Unzufriedenheit in der Ausbildung führen. Hier möchte die IHK Südlicher Oberrhein mit ihrem Seminarangebot „Azubi Opening“ Abhilfe schaffen. Betriebe können ihre Azubis-in-spe schon jetzt für den Herbsttermin vom 8. bis 11. September anmelden.

Simon Kaiser, Leiter des Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung bei der IHK Südlicher Oberrhein, kennt die Sorgen der IHK-Ausbildungsbetriebe. „Praktisch machen sich die jungen Leute sehr gut im Ausbildungsberuf, Mängel herrschen eher bei anderen Kompetenzen.“ Doch gerade hier hätten die Betriebe, besonders die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs), nicht die Kapazitäten, um diese Schwachstellen auszumerzen. Mit dem Angebot „Azubi Opening – Dein Start in die Ausbildung“ möchte die IHK Südlicher Oberrhein ihren Mitgliedsbetrieben hier die Hilfestellung in der Ausbildung geben, die sie selbst nicht oder nur schwer leisten können.

Das „Azubi Opening“ ist ein viertägiges Seminar. Los geht es für die neuen Lehrlinge gleich zu Beginn ihrer Ausbildung vom 8. bis 11. September. „Wir holen die jungen Leute da ab, wo sie herkommen“, erklärt Julia Stöhr aus dem Bereich Aus- und Weiterbildung bei der IHK Südlicher Oberrhein. „Entsprechend geht es am ersten Tag um die Veränderungen, die nun, nachdem sie die Schule verlassen haben, in der Berufswelt auf sie zukommen.“ Am zweiten Tag stehen Team- und Projektarbeit im Mittelpunkt. Stöhr: „Die Jungen und Mädchen lernen, wie sie sich gut in ein Team einfinden und was es bedeutet, sich selbst zu organisieren.“ Am dritten und vierten Tag sind die Inhalte unterschiedlich aufgebaut, abhängig davon, ob die Teilnehmer einen kaufmännischen oder einen gewerblich-technischen Beruf erlernen. „Für die kaufmännischen Azubis geht es unter anderem um das Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen“, beschreibt der Projektleiter. „Die gewerblich-technischen Azubis vertiefen ihre mathematisch-physikalischen Fähigkeiten sowie ihre IT-Kompetenzen.“

Konzipiert hat die IHK das Seminar in Zusammenarbeit mit dem IHK-BildungsZentrum. Simon Kaiser: „Wir sind überzeugt, dass wir durch die Förderung von Schlüsselqualifikationen und durch die Stärkung von ausbildungsrelevanten Grundfertigkeiten so manchen Ausbildungsabbruch verhindern können.“ Zwar liege die Quote der vorzeitigen Vertragslösungen im Bezirk der IHK Südlicher Oberrhein nur bei 9,1 Prozent, doch sei in Zeiten von kleiner werdenden Jahrgängen und bei einer wachsenden Anzahl von Schulabgängern, die ein Studium anstreben, jede einzelne Vertragslösung eine zu viel. „Es geht auch darum, den Frust, den diese fehlenden Fähigkeiten sowohl bei den Ausbildern als auch bei den Azubis mit sich bringen, zu beseitigen. Meckern allein hilft nicht!“, mahnt Kaiser.

Dass das Konzept ankommt, verdeutlichen die Teilnehmerzahlen. Kaiser: „Angefangen haben wir 2018 mit 44 Plätzen. Die waren sofort ausgebucht. 2019 wurde die Anzahl verdoppelt und auch die 88 Plätze haben wir wieder alle vergeben.

Das „Azubi Opening – Dein Start in die Ausbildung“ findet vom 8. bis 11. September statt. Betriebe können ihre Azubis-in-spe schon jetzt anmelden. Die Kosten für die viertägige Schulung betragen 190 Euro. Alle Infos auch im Netz: www.suedlicher-oberrhein.ihk.de/azubiopening. Kontakt: Julia Stöhr, Telefon 0761 3858-168, E-Mail julia.stoehr@freiburg.ihk.de.

(Info: IHK Südlicher Oberrhein, 13.02.2020)

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