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Ortenaukreis - Offenburg

17. Aug 2021 - 13:35 Uhr

Gesundheit4PunktZukunft der Kommunalen Arbeitsförderung - 4,1 Millionen Euro Bundesmittel fließen für Gesundheitsprävention belasteter Familien in den Ortenaukreis


Im Rahmen des Programms „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erhält der Ortenaukreis in den kommenden fünf Jahren rund 4,1 Millionen Euro zur Förderung der Gesundheitskompetenzen von 200 durch Krankheit belastete Familien, die Leistungen nach dem SGB II, sogenannte „Hartz IV“-Leistungen, beziehen. Ziel des Bundesprogramms ist es, die Erwerbsfähigkeit der Projektteilnehmenden soweit wie möglich zu erhalten bzw. wiederherzustellen und so deren gesellschaftliche und berufliche Teilhabe zu ermöglichen. Die Kommunale Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) hat sich mit dem Projekt „Gesundheit4PunktZukunft“ erfolgreich um die Teilnahme beworben und dafür kürzlich den Zuschlag erhalten.

„Ich freue mich, dass nach zahlreichen innovativen Zielgruppenprojekten wie der ‚Perspektive 50plus‘ oder dem Programm ‚PEP - Perspektiven planen‘, abermals umfassende Bundesmittel in den Ortenaukreis fließen, um langzeitarbeitslose Menschen nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, so Landrat Frank Scherer. „Dies ist Beleg für die gute Arbeit der Kommunalen Arbeitsförderung und wichtig, um die betroffenen Familien dauerhaft in Lohn und Brot zu bringen und somit letztlich die Sozialkassen zu entlasten“, so der Landrat weiter. Denn durch eine erfolgreiche Projektteilnahme könne über die Hartz-IV-Leistungen hinaus auch die Erwerbsminderungsrente der Teilnehmenden und die Eingliederungshilfe bzw. Sozialhilfe nachhaltig gesenkt werden.

„Im Fokus unseres Konzepts steht die fach- und rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit unter anderem mit dem Jugendamt und dem Amt für soziale und psychologische Dienste sowie die enge Verknüpfung der medizinischen und beruflichen Rehabilitation“, erklärt Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters. Dabei seien unter anderem fünf Coaches im Einsatz, die die gesamte Bedarfsgemeinschaft in den Blick nehmen und diese aufsuchend begleiten. Unterstützt durch psychologische und sozialmedizinische Experten wolle man gemeinsam mit den Familien individuelle Lösungen erarbeiten, um aus der Negativspirale aus Krankheit, psychischer Belastung und Erwerbslosigkeit, von der in gewisser Weise meist alle Familienmitglieder belastet sind, zu gelangen. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch das Institut für Technologie und Arbeit (ITA) e.V. aus Kaiserslautern, das die Evaluation des Programms durchführt.

Der Aufbau und somit der Start des Projektes beginnen am 01.11.2021. Die Aufnahme der Teilnehmenden ist ab Frühjahr 2022 geplant. Die Vorauswahl und Ansprache möglicher Teilnehmender erfolgt über die Persönlichen Ansprechpartner der KOA.


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