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Kreis Emmendingen - Landkreis Emmendingen

21. Jan 2022 - 13:37 Uhr

COVID 19: Lage und Entwicklung der Infektionszahlen im Landkreis Emmendingen - Berichtszeitraum 14.01.2022 bis 20.01.2022


Hinweis: Der folgende Bericht informiert über die Entwicklung der Infektionszahlen des oben genannten Zeitraums im Landkreis Emmendingen. Der nächste Bericht erscheint wieder im üblichen fortlaufenden Wochenrhythmus (in der Regel freitags).

Die tagesaktuellen Fallzahlen sind im Internet unter
https://www.landkreis-emmendingen.de/aktuelles/coronavirus/fallzahlen-inzidenz-impfzahlen-und-lageberichte abrufbar.

Überblick Fallzahlentwicklung der letzten 7 Tage:
Nach Inkrafttreten der Coronaverordnung Baden-Württemberg am 16. August 2021 basiert dieser Bericht aufgrund der durch die Landesregierung verfügten rechtlichen Änderungen auf den Meldedaten des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg, Stand 20. Januar 2022.

Detailblick - Einordnung der Fälle:
Für den Landkreis Emmendingen wurden im Berichtszeitraum vom 14. bis 20. Januar 2022 1.295 neue SARS-CoV-2-Fälle registriert (Vorwoche: 805), entsprechend steigt der Wert der sogenannten 7-Tage-Inzidenz nahezu ungebremst auf 776,1 an (Vorbericht: 482,4). Der Wert für den Landkreis liegt damit weit über dem Landesdurchschnitt von 667,2.

Das mittlere Alter der neu registrierten Fälle liegt momentan bei 26,5 Jahren (mit einer Spanne von wenigen Monaten bis 95 Jahren). Das RKI führt für den Landkreis Emmendingen mit Datenstand 20. Januar 2022 mit 2169,9 die höchste 7-Tage-Inzidenz in der Altersgruppe 5 – 14 Jahre im Land auf, im Vergleich zur Vorwoche hat er sich mehr als verdoppelt (931,7). Die Inzidenz in der Gruppe der über 80-Jährigen, in der auch die Immunisierungsraten am höchsten sein dürften, liegt dagegen aktuell bei 83,8. Diese Altersverteilung ist ein wesentlicher Grund, weshalb die Belastung des regionalen Gesundheitssystems momentan noch nicht steigt. Es ist allerdings durchaus zu befürchten, dass in den nächsten Wochen ein relevanter Übertrag in die vulnerablen Altersgruppen mit dann entsprechender Zunahme auch schwerer Krankheitsverläufe geschieht.

Erwartungsgemäß – und wie im Vorbericht bereits prognostiziert – stieg die Zahl neuer Infektionsfälle in pädagogischen Einrichtungen bereits in der zweiten Woche nach den Ferien massiv an. Aus 31 Schulen und 17 Kindertagesstätten wurden Fälle gemeldet. In zehn Klassenverbänden musste das Gesundheitsamt aufgrund landesweiter Vorgaben die Feststellung eines relevanten Ausbruchsgeschehens treffen und damit eine vorübergehende Schließung und Absonderung des Klassenverbands erwirken. Entsprechende Absonderungen mussten in drei Kindertagesstätten verfügt werden, in einem Fall ist aufgrund einer dortigen gruppenübergreifenden Betreuung eine größere Zahl Kinder betroffen.

Im aktuellen Berichtszeitraum sind zwei Einrichtungen für behinderte Menschen betroffen, bislang aufgrund des vollständigen Impfschutzes der Betroffenen mit nur milden oder asymptomatischen Krankheitsverläufen. Ebenso von einzelnen Infektionsfällen betroffen sind zwei Einrichtungen der Altenpflege und eine Klinik im Landkreis, wesentliche Übertragungen oder Häufungsereignisse wurden dort noch nicht festgestellt.

Das Infektionsgeschehen nimmt im Landkreis weiter exponentiell, diffus und in einem bislang nicht gekannten Ausmaß auf nahezu das Vierfache der bislang höchsten Inzidenzwerte der ersten vier Wellen unkontrollierbar zu. Entsprechend sind eine enorme Anzahl Bürgerinnen und Bürger aller Gemeinden und Städte im Landkreis von Neuinfektionen betroffen.
Im Berichtszeitraum wurden dem Gesundheitsamt ein weiterer Todesfall gemeldet (achte Lebensdekade).

Das Gesundheitsamt empfiehlt eindringlich, alle momentan geltenden Schutzregeln konsequent einzuhalten, die eigenen vermeidbaren Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren und die unverändert leicht erreichbaren Impfangebote zu nutzen. Nur bei strenger und verantwortlicher Beachtung dieser Empfehlungen wird sich die Ausbreitung der Infektionswelle zumindest abmildern lassen. Derzeit muss aber von weiterhin erheblich ansteigenden Infektionszahlen innerhalb der nächsten Wochen ausgegangen werden. Eine Verdreifachung der Zahl der Neuinfektionen bis Mitte / Ende Februar ist, sofern die bereits jetzt begrenzten PCR-Laborkapazitäten in der Region ausreichen, momentan eine realistische Prognose, die auch wieder mit einer starken Belastung des Gesundheitssystems in unserer Region einhergehen könnte.

Im Kreiskrankenhaus werden aktuell sieben Patientinnen und Patienten mit COVID-Erkrankung behandelt, zwei davon auf der Intensivstation.

Entwicklung der Gesamtlage seit Beginn der Pandemie
Bestätigte Fälle: 14.578
Verstorbene: 197
(Datenmitteilung der Landesmeldebehörde Stand 20.01.2022)

Geimpfte Personen im Landkreis Emmendingen:
Mit Stand vom 16. Januar 2022 haben im Landkreis Emmendingen 124.902 Menschen (74,9 Prozent der Bevölkerung) die Erstimpfung erhalten (Land Baden-Württemberg 69,8 Prozent), 121.749 Menschen (73,0 Prozent, Land Baden-Württemberg 68,2 Prozent) haben auch bereits die Zweitimpfung erhalten und 81.539 Menschen (48,9, Land Baden-Württemberg 43,2 Prozent) Prozent auch die Boosterimpfung. Bei den Erstimpfungen liegt der Landkreis Emmendingen im Landesvergleich unter allen Stadt- und Landkreisen an fünfter Stelle, genau wie gemeinsam mit der Stadt Heidelberg bei den Zweitimpfungen. Bei den Boosterimpfungen liegt der Landkreis an siebter Stelle.


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