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Ortenaukreis - Offenburg

25. Mai 2022 - 17:25 Uhr

Zentrales IT-Angebot an Berufsschulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren - Landrat Scherer: „Digitalisierung an Schulen mit Highspeed voranbringen“

Landratsamt Ortenaukreis

RT-Archivbild
Landratsamt Ortenaukreis

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Durch zeitgemäße IT-Infrastrukturen, einen zentralen IT-Service und moderne Endgeräte sollen die Lern- und Arbeitsbedingungen an den beruflichen Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) des Ortenaukreises in erheblichem Maße verbessert werden. Gemeinsam mit den vom Kreis beauftragten Beraterfirmen stellte die Verwaltung dem Kultur- und Bildungsausschuss in seiner gestrigen Sitzung eine umfassende Digitalisierungskonzeption für die 21 Schulen in der Trägerschaft des Ortenaukreises vor, an denen rund 13.000 Schülerinnen und Schülern von 1.000 Lehrkräften unterrichtet werden. Dieser haben die Ausschussmitglieder einstimmig zugestimmt. Zudem haben sie dem Kreistag empfohlen, die für einen darin vorgesehenen externen IT-Support benötigten zusätzlichen Haushaltsmittel in den kommenden Doppelhaushalten einzuplanen.

„Es war höchste Zeit für diese Konzeption. Um zeitgemäße Rahmenbedingungen an unseren Schulen zu schaffen und die jungen Menschen bestmöglich auf die Arbeitswelt von Morgen vorzubereiten, müssen wir die Digitalisierung an den Schulen mit Highspeed voranbringen“, so Landrat Frank Scherer. Nicht erst in der Pandemie habe sich gezeigt, wie dringend die Digitalisierung ist, um effektiv arbeiten, aber auch lehren und lernen zu können. „Das setzt neben einer leistungsfähigen Infrastruktur auch ausreichend Endgeräte und das notwendige Know-how voraus“, erklärte der Landrat. „Für den größten Schulträger in Baden-Württemberg ist das ein echtes Mammutwerk. Ich bin sehr froh, dass wir alle Förderlinien rechtzeitig und vollständig nutzen konnten“, so Scherer. Dank der gemeinsam vom Amt für Schule und Kultur und den Schulen entwickelten Konzepte, durch die der Kreis umfassende Fördergelder aus dem Digitalpakt von Bund und Land erhalte, und dank der coronabedingten Sofortmaßnahmen habe die Digitalisierung der Kreisschulen bereits erheblich an Fahrt aufgenommen.

So hat der Ortenaukreis im Rahmen des „Sofortausstattungsprogramms“ mehr als 1.800 mobile Schülerendgeräte in Höhe von 1,144 Mio. Euro beschafft, die bereits im Einsatz sind. Zudem stehen dank des Programms „Leihgeräte für Lehrkräfte“ 660 digitale Endgeräte für knapp 496.000 Euro zur Verfügung. Hinzu kommt das „Administratorenprogramm“, durch das in 2021 und 2022 insgesamt 567.000 Euro für IT-Ausstattungen und u.a. auch für Personalkosten eingesetzt werden können. Um von den entsprechenden Digitalpaktmitteln profitieren zu können, hatten die einzelnen Schulen mit Erfolg und in Kooperation mit dem Kreismedienzentrum Medienentwicklungspläne (MEP) entwickelt.

Darüber hinaus hat der Kreis im Herbst 2021 die Beraterfirmen ALSO Enterprise Services und GEBIT Münster mit der Planung eines zentralen Master-Medienentwicklungsplans beauftragt, um qualitativ einheitliche IT-Standards an allen Kreisschulen zu gewährleisten, einen umfassenden und effektiven Support aufbauen und letztlich effektiv und kostensparend arbeiten zu können. „Mit der Konzeption gelingt es, dem unterschiedlichen Know-how in den beruflichen Schulen und in den SBBZ Rechnung zu tragen, trotz zwingend notwendiger Standardisierungen den individuellen, ausbildungsspezifischen Bedarf der einzelnen Schulen zu berücksichtigen und erstmalig eine zentrale Support-Unterstützung für die Schulen aufzubauen und sie von Administrationsaufgaben zu entlasten“, betont Sozialdezernent Heiko Faller. Zudem sieht das Konzept auch den Aufbau einer zentralen, cloudbasierten Serverlösung für die SBBZ vor.

Priorisiert umgesetzt werden sollen zunächst die IT-Infrastruktur an den Schulen, im Anschluss folgen dann die Geräteausstattung und die erforderliche Software. Die Gesamtkosten der förderfähigen Digitalisierungsmaßnahmen für IT-Infrastruktur, Software und Geräte betragen rund 14,4 Millionen Euro. Abzüglich der zu erwartenden Landesförderung von 6,7 Millionen Euro verbleibt ein Aufwand von 7,7 Millionen Euro für den Kreis. Nicht im Digitalpakt enthalten und somit auch nicht förderfähig sind der Aufbau eines cloudbasierten, gehosteten Serversystems für die SBBZ sowie der Aufbau und der laufende Betrieb eines zentralen Supportangebotes. Diese sollen aus den Budgets der Schulen sowie zusätzlichen Kreismitteln bestritten werden. Der Kultur- und Bildungsausschuss hat dem Kreistag empfohlen, die für den IT-Support erforderlichen Mittel für 2023 in Höhe von 300.000 Euro, für 2024 in Höhe von 400.000 Euro und nach vollständiger Implementierung ab 2025 jährlich 500.000 Euro in den kommenden Doppelhaushalten einzuplanen.


Hintergrundinformation Digitalpakt

Mit dem Digitalpakt Schule investieren der Bund und die Länder in den flächendeckenden Aufbau einer zeitgemäßen digitalen Bildungsinfrastruktur. Die Länder haben sich außerdem verpflichtet, die digitale Bildung durch pädagogische Konzepte, durch Anpassung der Lehrpläne sowie durch Schulung der Lehrkräfte im Rahmen der Lehreraus- und -weiterbildung weiter voranzubringen. Insgesamt stellte der Bund für Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur 5 Milliarden Euro zur Verfügung. Zu dem auf das Land Baden-Württemberg entfallenden Bundesmittelanteil von rund 650 Millionen Euro hat das Land weitere 150 Millionen Euro bereitgestellt. In Folge der Corona-Pandemie wurden die Digitalpaktmittel in Baden-Württemberg um zusätzliche 130 Millionen Euro für die Sofortausstattung der Schulen u.a. für die IT-Administration und verleihbare mobile Endgeräte für Schüler aufgestockt. Die Mittel stehen den Schulträgern zur Verfügung, die ihrerseits über deren Verwendung an den einzelnen Schulen entscheiden. Der Digitalpakt sieht einen Eigenanteil der Schulträger in Höhe von 20 Prozent der getätigten Investitionskosten vor.


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