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Ortenaukreis - Gutach

2. Jun 2022 - 13:19 Uhr

Highspeed-Internet: Gutach wird als erste Kommune im Kreis Offenburg komplett mit Glasfaser versorgt - Gesamter Ort wird in den nächsten 12 Monaten angeschlossen

Landratsamt Ortenaukreis

RT-Archivbild
Landratsamt Ortenaukreis

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In Gutach (Schwarzwaldbahn) im Ortenaukreis begannen am gestrigen Mittwoch die Bauarbeiten, um den gesamten Ort binnen eines Jahres an das Glasfasernetz anzuschließen. Mit einer Pressekonferenz und einem anschließenden symbolischen Spatenstich gaben die den Ausbau koordinierende Breitband Ortenau GmbH & Co. KG, Gutachs Bürgermeister Siegfried Eckert und die Dezernentin für den Ländlichen Raum im Ortenaukreis, Diana Kohlmann, sowie Vertreter der beteiligten Unternehmen Unsere Grüne Glasfaser (UGG), Insyte Deutschland und Vodafone Deutschland den Startschuss für die Baumaßnahmen.
Bis zum Jahresende sollen die technischen Voraussetzungen für schnelles Internet bei mehr als 800 Adressen im Ort geschaffen werden.
„Wir sind sehr glücklich über diese Entwicklung“, sagte Bürgermeister Siegfried Eckert. „Die zügige flächendeckende Glasfaseranbindung ist ein großer Gewinn für die Gemeinde – insbesondere in Bezug auf die Sicherung bereits angesiedelter Unternehmen. Für die Gewerbe- und Neubaugebiete, für die touristischen Angebote und nicht zuletzt für unsere Schulen und die Verwaltung ist eine gute Internet-Infrastruktur extrem wichtig“, fügte er an und betonte die gute Zusammenarbeit mit der Breitband Ortenau sowie den beteiligten Unternehmen.
Auch die Dezernentin für den ländlichen Raum im Landratsamt Ortenaukreis, Diana Kohlmann, zeigt sich erfreut über den umfassenden Breitbandausbau: „High-Speed-Internet ist besonders im ländlichen Raum ein entscheidender Standortfaktor, um zukunftsfähig zu bleiben. Ich freue mich mit der Gemeinde Gutach, dass sie nun die erste Kommune im Kreis ist, die ganz ausgebaut wird – viele weitere werden folgen“, so Kohlmann.

„In Gutach bauen wir nach unserem hybriden Ausbaumodell aus, nach dem wir den staatlich geförderten sowie den eigenwirtschaftlichen Ausbau zum Wohle der Kommunen passgenau kombinieren“, erklärte Josef Glöckl-Frohnholzer, Geschäftsführer der Breitband Ortenau, die für die Gesamtkoordination des Glasfaserausbaus in 47 von 51 Gemeinden der Ortenau verantwortlich zeichnet. Als kommunale Gesellschaft übernehme man eine wichtige Steuerungsaufgabe bei den Verhandlungen zwischen den Unternehmen und den Kommunen.
In Gutach baut die Insyte im Auftrag der UGG den verdichteten Bereich aus, so Glöckl-Frohnholzer. Die Verlegung der Hausanschlüsse erfolge übrigens auch beim eigenwirtschaftlichen Ausbau für den Endnutzer in der Regel kostenlos bzw. zu einem reduzierten Preis, so der Breitband-Ortenau-Geschäftsführer. Den angeschlossenen Haushalten würden anschließend verschiedene Tarifoptionen angeboten.

Jene Haushalte in schwer zugänglichen Außenbereichen hingegen, die bisher mit weniger als 30 bzw. 100 Megabit pro Sekunde Downloadgeschwindigkeiten auskommen mussten und damit als sogenannte weiße bzw. graue Flecken in den Genuss eines staatlich geförderten Ausbaus kommen, würden durch die Breitband Ortenau selbst ausgebaut. Pächterin jenes mit Fördergeldern gebauten Netzes ist die Vodafone Deutschland, die ab August die Tarifvermarktung am Ort starten wird. „Wir gehen davon aus, dass bis zum Ende des ersten Quartals 2023 alle Gutacher Haushalte mit Glasfaser versorgt sein werden“, sagte Glöckl-Frohnholzer.

Das hybride Ausbaumodell, das auch unter dem Projektnamen „GiGa | Ortenau“ bekannt ist, böte für die Kommunen vielerlei Vorteile, erläuterte Josef Glöckl-Frohnholzer: „Wir schaffen damit schnell und zügig eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur – und die Kommunen sparen erhebliche Investitionsmittel.“ Zudem gelte sowohl für die eigenwirtschaftlich als auch für jene mit Fördergeldern erstellten Netze das Open-Access-Prinzip, wonach auch andere Telekommunikationsunternehmen ihre Leistungen über die Infrastruktur anbieten dürfen, insofern entsprechende Vereinbarungen abgeschlossen werden. „Wir suchen im Rahmen der GiGa-Ortenau-Strategie für jeden Ort die jeweils optimale Ausbaustrategie und wollen so bis zum Jahr 2026 insgesamt etwa 70 Prozent der Gebäude in der Ortenau ans Glasfasernetz anschließen“, sagte Glöckl-Frohnholzer.


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