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Ortenaukreis - Ortenaukreis

19. Apr 2024 - 13:47 Uhr

„Klima & Ernährung“ als Schwerpunkte beim großen Landfrauen-Fachtag in Oberkirch - Amt für Landwirtschaft und Ernährungszentrum Ortenau hatten Veranstaltung organisiert

„Klima & Ernährung“ als Schwerpunkte beim großen Landfrauen-Fachtag in Oberkirch.
Christiane Wangler, die neue Präsidentin des Landfrauenverbands Südbaden, sprach beim Fachtag in Oberkirch.

Foto: Landratsamt Ortenaukreis - Anja Jäkle
„Klima & Ernährung“ als Schwerpunkte beim großen Landfrauen-Fachtag in Oberkirch.
Christiane Wangler, die neue Präsidentin des Landfrauenverbands Südbaden, sprach beim Fachtag in Oberkirch.

Foto: Landratsamt Ortenaukreis - Anja Jäkle

Klima und Ernährung standen beim großen Landfrauen-Fachtag der Ortenauer Landfrauen im Schönstattzentrum Marienfried in Oberkirch im Mittelpunkt. Das Amt für Landwirtschaft und Ernährungszentrum Ortenau hatte die Veranstaltung organisiert.

„Der Landfrauentag hat eine lange Tradition und findet in diesem Jahr erstmals als Fachtag statt“, erklärte Diana Kohlmann, Dezernentin für den ländlichen Raum des Ortenaukreises. Das neue Format mit Impulsvortrag sowie verschiedenen Workshops biete die Möglichkeit, Themen gemeinsam zu bearbeiten und sich unter Begleitung der fachlichen Experten aktiv auszutauschen. Christoph Lipps, Bürgermeister der Stadt Oberkirch, wies auf die Wichtigkeit der „Pflege der Kulturlandschaft“ durch die Landwirtschaft und die Arbeit der Landfrauen als „Botschafterinnen des ländlichen Raums“ hin.

Die neugewählte Landfrauenpräsidentin Christiane Wangler, Nachfolgerin von Rosa Karcher, sprach von einem „hochaktuellen Thema“, an dem niemand mehr vorbeikomme. Möglichkeiten, auf das Klima positiv Einfluss zu nehmen, bestünden entlang der gesamten Wertschöpfungskette unserer Lebensmittel.

Beim Impulsvortrag „Klimaschutz auf dem Teller – die Klimabildungsoffensive des Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord“ von Michael Seefeld, Projektmanager für Klimapädagogik beim Naturpark, wurden Projekte mit Kitas, Schulen und Familien vorgestellt und den Teilnehmern konkrete Anknüpfungspunkte für Ihre eigenen Bildungsprogramme vor Ort aufgezeigt.

Im Folgenden starteten die fünf Workshops rund um die Themen „Klima & Ernährung“.

Im Workshop „Klimawandel & Gesundheit“ stellte Christof Wettach, Kinder- und Jugendarzt aus Lahr, die Auswirkungen der Klimakrise auf die Gesundheit in den Mittelpunkt und erörterte, was man tun kann, um langfristig eine Chance für ein gesundes Leben in der Heimat zu haben.

Beim Workshop „Klima-Bildungsoffensive“ erarbeitete Michael Seefeld mit den Teilnehmenden weitere Möglichkeiten der Kooperation, sodass die Angebote des Naturparks auch vor Ort im Bildungsangebot der Landfrauenverein oder auch für Familien privat genutzt werden können.

Das Thema „Klimafreundlich Leben“ behandelten Klimaschutzmanagerin Alexandra Dreyer und Christopher Schüle, Leiter der Stabsstelle Klimaschutz beim Landratsamt Ortenaukreis. Die Teilnehmenden erhielten viele Alltagstipps zur Energie- und Ressourceneinsparung für ein klimafreundliches Leben.

Auch bei der Reinigung im Haushalt können die Ressourcen Strom, Wasser und Plastik deutlich reduziert werden. „Klimafreundlich Reinigen“ war das Thema von Ilse Hille, Technische Lehrerin für Hauswirtschaft beim Ernährungszentrum Ortenau.

Die Ernährungsexpertinnen und Diplom-Ökotrophologinnen Ulrike Velte-Hoffmann und Julia Henrich zeigten auf, wie man „Klimafreundlich Essen“ kann, um nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die des Planeten zu erhalten.

Im Abschlussplenum betonte Arno Zürcher, Leiter des Amts für Landwirtschaft, wie wichtig es sei, schon Kinder und Jugendliche für das Thema „klimafreundliche und nachhaltige Ernährung“ zu begeistern und über die Möglichkeiten zur „Vermeidung von Lebensmittelverschwendung“ fachkundig zu informieren. Das Ernährungszentrum Ortenau biete für Schulklassen einen Projekttag „Was hat das Essen mit dem Klima zu tun“ an, und Schulklassen aller Schularten in der Ortenau könnten eine Woche vor den Sommerferien die interaktive Ausstellung mit kreativer Resteküche „Ein bisschen nachhaltig kann jeder“ direkt im Amt für Landwirtschaft besuchen. Die Landfrauen seien hier wichtige Multiplikatorinnen, betonte Zürcher.


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