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RegioTrends

Kreis Emmendingen - Landkreis Emmendingen

11. Jun 2024 - 15:20 Uhr

Ökologisch sinnvolle Böschungspflege im Landkreis Emmendingen - Delegation von Experten aus ganz Baden-Württemberg ließ sich in Teningen-Köndringen vor Ort informieren

Ökologisch sinnvolle Böschungspflege im Landkreis Emmendingen.
Hans Page zeigte den Exkursionsteilnehmern bei deren Besuch die auf verschiedene Art und Weise bearbeiteten Böschungen der Weinberge rund um Köndringen.
Beim Mulchen werden an den Böschungen Restflächen zum Schutz der Insekten übrig gelassen.

Foto: Landratsamt Emmendingen
Ökologisch sinnvolle Böschungspflege im Landkreis Emmendingen.
Hans Page zeigte den Exkursionsteilnehmern bei deren Besuch die auf verschiedene Art und Weise bearbeiteten Böschungen der Weinberge rund um Köndringen.
Beim Mulchen werden an den Böschungen Restflächen zum Schutz der Insekten übrig gelassen.

Foto: Landratsamt Emmendingen
Seit etwa 40 Jahren gibt es Bracheversuchsflächen in Baden-Württemberg, bei denen verschiedene Landschaftspflegemethoden zur Offenhaltung getestet werden. Auch die Böschungspflege im Landkreis Emmendingen fußt zum Teil auf deren Ergebnissen. Um zu sehen, wie die Pflege der Böschungen hier möglichst naturschonend und doch zielführend bewerkstelligt wird, war vergangene Woche eine etwa 20-köpfige Delegation zu Gast im Landkreis, die von Hans Page, Geschäftsführer des Landschaftserhaltungsverbands des Landkreises Emmendingen, durch die Reben rund um Köndringen geführt wurde.

Zur Pflege der Rebböschungen wurden Anfang der 2000er Jahre in allen betroffenen Kommunen des Landkreises Emmendingen am Nordkaiserstuhl und in der Breisgauer Vorberzone Böschungspflegekonzepte entwickelt, bei denen unterschiedliche Pflegemethoden vom kontrollierten Feuereinsatz über das Mähen und Mulchen bis hin zur Ziegenbeweidung integriert wurden. Aktuell konzentriert sich die Böschungspflege vor Allem auf den Einsatz von Schlegelmulchern und das Mähen mit Abräumen, da diese Methoden in der praktischen Umsetzung am besten zielführend zu handhaben sind. Dabei kommt es gerade beim Mulchen darauf an, dass immer wieder Restflächen vor allem zum Schutz der Insekten übrig gelassen werden, die durch die rotierenden Schlegel und Messer stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Deshalb wird der Mulchereinsatz nur abschnittsweise durchgeführt und auf das absolut notwendige Maß beschränkt, das notwendig ist um artenreiche wiesenartige Bereiche zu entwickeln und zu erhalten beim gleichzeitigen Zurückdrängen von Problemarten wie beispielsweise Brombeeren und Goldrute. Durch das selektive Vorgehen sieht die Böschungsvegetation sehr uneinheitlich gepflegt aus und die Mulcherfahrer müssen sich deshalb immer wieder Kritik anhören, ob sie nicht richtig sauber mulchen können. Im Sinne der biologischen Vielfalt ist dies aber unbedingt notwendig!


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