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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

28. Oct 2019 - 11:31 Uhr Ab 6. November: "Kultur - Transfer - Dialog" - Die Russischen Kulturtage 2019 in Freiburg setzen mit ihrem mehrwöchigen Programm auf Themen, die bewegen.

Foto: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
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Ab 6. November: "Kultur - Transfer - Dialog" - Die Russischen Kulturtage 2019 in Freiburg setzen mit ihrem mehrwöchigen Programm auf Themen, die bewegen

Russland und Deutschland, Kunst, Theater, Literatur, Film, Ausstellungen, Wissenschaft: „Nicht nur in Zeiten politischer Krisen ist der interkulturelle Austausch unverzichtbar“, sagt Prof. Dr. Elisabeth Cheauré, Vorsitzende des Zwetajewa-Zentrums für russische Kultur an der Universität Freiburg. Zusammen mit dem Kulturamt der Stadt Freiburg, dem Internationalen Graduiertenkolleg 1956 „Kulturtransfer und ‚kulturelle Identität‘ – Deutsch-russische Kontakte im europäischen Kontext“ der Universität Freiburg und zahlreichen Kultureinrichtungen veranstaltet das Zwetajewa-Zentrum die Russischen Kulturtage 2019. Das mehrwöchige Programm will den deutsch-russischen Dialog fördern – und setzt dabei auf Themen, die bewegen. Zum Auftakt am 6. November 2019 hält Dr. Gernot Erler, Vorsitzender der West-Ost-Gesellschaft Südbaden, ehemaliger Staatsminister im Auswärtigen Amt und Russlandbeauftragter der Bundesregierung, ab 19.30 Uhr im Haus „Zur Lieben Hand“ einen Vortrag mit dem Titel „Wohin geht Russland? 20 Jahre Putin und die Zukunft des Landes“.

Die zentrale Ausstellung unter dem Titel „Moskau ist nicht Berlin" in der Universitätsbibliothek Freiburg (UB) widmet sich dem Schriftsteller Michail Bulgakow (1891-1949) und dessen Roman „Der Meister und Margarita“, an dem er bis zu seinem Lebensende schrieb und der als Meisterwerk der Weltliteratur gilt. Zur Erinnerung an die erste deutsche Übersetzung des Werks im Jahr 1968 wurde die Ausstellung im Moskauer Bulgakow-Museum 2018 zum ersten Mal gezeigt. In Freiburg wurde sie in enger Kooperation mit dem Bulgakow-Museum und der UB ins Deutsche übersetzt und für ein deutsches Publikum adaptiert. Nach der Vernissage am 13. November 2019 ist sie bis 7. Januar 2020 im Foyer der UB zu deren üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

„Tanzimpressionen zwischen St. Petersburg und Freiburg“ ist ein gemeinsames Projekt zweier junger, aber bereits anerkannter Ensembles: „Kanon Dance Young“ aus St. Petersburg und „NEO DanceCompany“ aus Freiburg. Auf dem Programm stehen sechs Kompositionen, in denen 20 junge Tänzerinnen und Tänzer ihre Professionalität, Kreativität und ihr schauspielerisches Talent präsentieren. Die Aufführungen finden am 8. und 9. November 2019 jeweils ab 20 Uhr im Theatersaal der Freiburger Tanzschule „Dance Emotion“ statt. Im kommenden Jahr ist eine Fortsetzung des Projekts in St. Petersburg geplant.

Darüber hinaus umfasst das Programm Dokumentarfilme, etwa über die Schauprozesse zur Zeit des sowjetischen Diktators Josef Stalin, Lesungen zeitgenössischer Autorinnen wie beispielsweise Gusel Jachina, die mit ihrem historischen Debütroman für Aufsehen sorgte und nun ihr neues Buch über Wolgadeutsche vorstellt, zeitgenössische Kunst, Veranstaltungen für Kinder sowie Musik. Einer der thematischen Schwerpunkte liegt in der Zeit der 1920er und 1930er Jahre. Damit schließen die Russischen Kulturtage 2019 auch an die Veranstaltungen zum Thema „Russische Revolution“ an, das vor zwei Jahren im Zentrum stand.

„Vor zwei Jahren hat das damals gerade erst von Universität und Stadt gemeinsam gegründete Zwetajewa-Zentrum für russische Kultur mit großem Erfolg zum ersten Mal Russische Kulturtage durchgeführt. Damals wie heute baut das Zwetajewa-Zentrum dabei auf ein beeindruckendes Netzwerk von Mitveranstaltern in Freiburg, darunter an erster Stelle das städtische Kulturamt“, sagt Ulrich von Kirchbach, Kultur- und Sozialbürgermeister der Stadt Freiburg. „Auch in diesem Jahr hat das Zwetajewa-Zentrum ein hervorragendes Programm zusammengestellt, das den kulturellen Dialog und Transfer zwischen Russland und Deutschland ins Zentrum stellt. Ich bin mir sicher, dass die diesjährigen Russischen Kulturtage an den fulminanten Erfolg vom letzten Mal anknüpfen werden."

(Presseinfo: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 28.10.2019)

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