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Kreis Lörrach - Lörrach

7. Nov 2019 - 17:31 Uhr

3. und 4. April 2020: Between the Beats Festival 2020 - Breites Spektrum junger Musiktalente - Ticket-Vorverkauf ab 8. November 2019

Das Line-up für das Festival Between the Beats am 3. und 4. April 2020 im Burghof Lörrach und Alten Wasserwerk ist bestätigt. Mit Kakkmaddafakka, Tua, Alli Neumann, Ätna, Ilgen-Nur und Jungstötter bilden die Konzerte beim Between the Beats Festival im Burghof Lörrach am 3. und 4. April 2020 wie gewohnt ein breites Spektrum junger Musiktalente ab, die nicht nur verschiedene Genres abstecken, sondern durch Stilverbindungen auch neu definieren und erweitern. Alex Mofa Gang und Maffai treten im Rahmen des Between the Beats Festivals im Alten Wasserwerk am späteren Abend des 4. April 2020 auf.

Der Ticket-Vorverkauf beginnt am Freitag, 8. November 2019. Karten sind erhältlich unter www.between-the-beats.com, www.burghof.com, im Kartenhaus des Burghof Lörrach und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Zu Beginn führt Jungstötter (03.04.) in die Tiefe und ins Innere. Fabian Altstötter hat sich schon mit seiner früheren Band Sizarr der Ästhetik der Melancholie hingegeben. Aus Altstötter ist Jungstötter geworden, doch die Melancholie ist geblieben. Aus dem Kokon des jungen Sängers hat sich ein gereifter Erzähler entpuppt. Jungstötters erstes Album „LOVE IS“ ist eine Achterbahnfahrt. Der Wagen, mit Samt ausgekleidet, nähert sich dem Abgrund. Jungstötters Songs sind ganz sparsam instrumentiert. Ohne große Effekte finden sie ihren Körper, ihre Mimik, ihren Ausdruck. Zärtlich ist diese Musik, von einem seltsam introvertierten Pathos behaftet.

Ätna (03.04.) gehören zu den aufregendsten deutschen Newcomern. Sie spielen auf den wichtigen Festivals im In- und Ausland, unter anderem beim Montreux Jazz Festival. Für eine junge deutsche Band ist das gigantisch. Verwunderlich ist es nicht. Denn Inéz und Damian erschaffen aus Versatzstücken ganz unterschiedlicher Strömungen und Genres ein avantgardistisches Gesamtkunstwerk aus Musik, Fashion und Design. Die Analogeffekte sind direkt eingemischt. Hallschleifen, Effekte und Delays werden live gefahren, nichts ist automatisiert. So erhält die beeindruckende Stimme von Sängerin Inéz durch Klangverfremdungen noch mehr Tiefe, um ihre inspirierten Texte ins Ohr zu träufeln.
Eine absolute Ausnahmeerscheinung in der deutschen Musiklandschaft ist Ilgen-Nur (03.04.). Die Slackerqueen Ilgen-Nur Borali ist eine herausragende Songwriterin, Sängerin und Gitarristin. Das zeigt ihr erstes Album „Power Nap“: lässig daher gespielte Indiehits mit Unmengen an Ohrwurmpotential, die unaufgeregt Alltags- und Adoleszenzbeobachtungen aneinanderreihen. Mit Max Rieger, Saitenzupfer von Die Nerven, zelebriert Ilgen-Nur zurückgelehnten Indierock mit 90er-Slacker Anleihen. Da passt der Titel wie angegossen.

„Power Nap“ vereint Kontraste: Energie und Müdigkeit, den Rückzug in die eigenen vier Wände und den Wunsch, sich ohne jeden Rückhalt in die Welt zu stürzen.

Den ersten Abend beschließt Tua (03.04.). Seit Jahren hat die Musikwelt auf ein neues Album von Tua gewartet, und nun ist es da. Es ist auf dem besten Weg, ein deutsches „Detox“ zu werden, ein kleiner Mythos für die Ewigkeit. Der Rapper, Sänger und Produzent meldet sich mit seiner bislang persönlichsten Scheibe zurück: „TUA" reflektiert eine Biografie voller Brüche – und erzählt dabei eine Geschichte über das Leben selbst. Der Sound der Platte brodelt mit osteuropäischen Einflüssen ebenso wie Ahnungen von Drum & Bass, Garage, Techno, dem trashigen Trance aus Tuas Jugend. Fast forward in die Vergangenheit, Dicka, zum Glück in die Zukunft.

Wer die junge Schauspielerin und Songwriterin Alli Neumann (04.04.) noch nicht kennt, hat etwas verpasst. Alli Neumann, nach eigenen Angaben seit einigen Jahren 20, findet: Das mit der lieblichen, friedlichen, mit allem außer dem lästigen Liebeskummer einverstandenen Popmusik war eine Weile ganz schön, aber jetzt ist es vielleicht doch mal wieder an der Zeit für eine Alternative. Für Pop, der etwas will. Was sich dadurch ausdrückt, dass er für etwas steht. Und über Liebeskummer kann man dabei ja trotzdem noch singen. Und deshalb macht Alli Neumann Alternativen Pop, der perfekt in unsere Zeit passt – und auf einschlägige Festivals wie Lollapalooza, Immergut, Reeperbahn, bei denen die junge Musikerin aufhorchen ließ.

Das norwegische Party- und Musikerkollektiv mit dem eigenwilligen Namen Kakkmaddafakka (04.04.), der in der Fantasiesprache der Band „Partylöwe“ bedeutet, hat sich auf den europäischen Festivalbühnen als brandheißer Act etabliert. Die Brüder Axel und Pål Videnes sind das Herz von KMF, wie Kakkmaddafakka sich in Übersee meist nennt, erweitert um ihre Schulfreunde Stian Sævig und Jonas Nielsen, die dem Indiepop mit tanzbaren Disco-Schnipseln und einem Funken Hip-Hop unwiderstehliche Leichtigkeit verleihen. Den Norwegern gelang es in Windeseile, eine treue Fanbase aufzubauen, die jedem Auftritt von Kakkmaddafakka entgegen fiebert. Mit jedem Album sind die Fans mehr geworden und auch das in diesem Jahr erschienene „Diplomacy“ verzückt mit einer Unmenge guter Laune.

Das Gegengift zum Erwachsenwerden trägt einen neuen Namen: Maffai (04.04.). Das 2018 in Süddeutschland gegründete Quartett bewegt sich soundtechnisch irgendwo zwischen wütendem Indie und filigranem Post-Punk. Aus Melodie und rauer Oberfläche sticht hier insbesondere die Emocore-Sozialisierung der Bandmitglieder hervor. Spätestens live wird dies omnipräsent hörbar. Maffai kombinieren verwaschene Gitarrenmelodien und flächige Synthies mit Texten zwischen Direktheit und kryptischer Metapher. Somit treiben sie den Zuhörer tanzend durch alle Gefühlslagen – und zwar solange bis auch dem Letzten die Teenage-Angst ins Gesicht geschrieben steht.

Für ein furioses Ende sorgt die Alex Mofa Gang (04.04.). Alex hat Hummeln im Hintern. Aber kein Grund zur Sorge, auch mit dem dritten Studioalbum „Ende Offen“ lässt ihn seine Gang, ein Haufen aus Freunden, nicht den Vorgarten des Reihenhauses gießen. Passend zum Thema des Albums, das von Aufbruch und Ausbruch handelt, wird es Zeit, die Couch gegen den Tourbus und das Wohnzimmer gegen Konzertsäle zu tauschen, um allerhand tragische, komische und skurrile Abenteuer zu bestehen und auf der Bühne von ihnen zu erzählen. Bleibt immer noch die Frage nach der Schublade für diese Musik: lauteste Popband des Landes? Oder doch Punk-Rock-Kapelle mit Pop-Appeal? Ach, was sagen schon Begriffe, wenn die Musik mitreißt.

Seit vielen Jahren unterstützt die Energiedienst AG gemeinsam mit my-e-car das Festival als Hauptsponsor. Der regionale Energieversorger mit eigenen Wasserkraftwerken ermöglicht es Between the Beats, auch über die Dreiland-Region hinaus Aufmerksamkeit zu generieren. Auch bei der Festivalausgabe 2020 erfolgt der Transfer zwischen Burghof und Altem Wasserwerk am Samstag, 04.04. mit Elektrofahrzeugen von my-e-car. Darüber hinaus führt Between the Beats auch in diesem Jahr die 2019 begonnene Zusammenarbeit mit der Outlet City Weil am Rhein als zusätzlichem Sponsor fort. Mit beiden Partnern werden gemeinsam eng abgestimmte Projekte und Marketing-Aktionen durchgeführt.

Between the Beats Festival 2020 – Tag 1 (03.04.)
Burghof Lörrach | Jungstötter
Burghof Lörrach | Ätna
Burghof Lörrach | Ilgen-Nur
Burghof Lörrach | Tua
Between the Beats Festival 2020 – Tag 2 (04.04.)
Burghof Lörrach | Alli Neumann
Burghof Lörrach | Kakkmaddafakka
Altes Wasserwerk | Maffai
Altes Wasserwerk | Alex Mofa Gang
Tickets: 03.04. für € 32.- | 04.04. für € 26.- (nur Burghof), € 12,20 (nur Altes Wasserwerk) oder € 32.- (Burghof + Altes Wasserwerk) | 2-Tages-Tickets (alle Konzerte) für € 58.-
Tickets sind erhältlich unter www.between-the-beats.com, www.burghof.com, im Kartenhaus des Burghof Lörrach und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

(Info: Burghof Lörrach GmbH, 07.11.2019)


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