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Breisgau-Hochschwarzwald - Bad Krozingen

10. Mai 2021 - 16:34 Uhr

Heilbäder-Modellregion in der Regio? - Thermen im Dreiländereck fordern verlässliche Öffnungsperspektive für Bäder, Hotels und Gastronomie

Thermen im Dreiländereck fordern verlässliche Öffnungsperspektive für Bäder, Hotels und Gastronomie. 
Von links: Hans-Christoph Dölle (Badenweiler Touristik GmbH), Geschäftsführerin Doris Räuber (Staatsbad Badenweiler GmbH), Geschäftsführer Rolf Rubsamen (Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen), Bürgermeister Vincenz Wissler (Badenweiler), FDP-Bundestagsabgeordneter Christoph Hoffmann (FDP), Bürgermeister Volker Kieber (Bad Krozingen) und Geschäftsführer Dennis Schneider (Bade- und Kurverwaltung Bad Bellingen GmbH). 

REGIOTRENDS-Foto: Jens Glade
Thermen im Dreiländereck fordern verlässliche Öffnungsperspektive für Bäder, Hotels und Gastronomie.
Von links: Hans-Christoph Dölle (Badenweiler Touristik GmbH), Geschäftsführerin Doris Räuber (Staatsbad Badenweiler GmbH), Geschäftsführer Rolf Rubsamen (Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen), Bürgermeister Vincenz Wissler (Badenweiler), FDP-Bundestagsabgeordneter Christoph Hoffmann (FDP), Bürgermeister Volker Kieber (Bad Krozingen) und Geschäftsführer Dennis Schneider (Bade- und Kurverwaltung Bad Bellingen GmbH).

REGIOTRENDS-Foto: Jens Glade
Die drei Heilbäder im Markgräflerland, Bad Krozingen, Badenweiler und Bad Bellingen, stimmen sich seit Jahren regelmäßig ab und versuchen, eine gemeinsame Linie zu erreichen. Diese Treffen sind erforderlich, um Gäste und Kunden strukturiert informieren zu können.

Aktuell setzt sich der Bundestagsabgeordnete Christoph Hoffmann (FDP) für eine rasche Öffnung der „Thermen des Südens“ inklusive Gastronomie, Hotellerie, Wohnmobil-Stellplätzen und Veranstaltungen ein.
Der Abgeordnete ist sowohl im Gespräch mit dem Sozialministerium Baden-Württemberg als auch mit den Wirtschafts- und Finanzministerien der Bundesrepublik Deutschland.
Beim jüngsten Treffen zwischen Hoffmann und den Vertretern der drei Heilbäder wurde die Idee einer Modellregion entwickelt, die nun mit dem Land Baden-Württemberg abgestimmt werden soll.

„Unser Ziel ist eine gemeinsame Strategie zur schnellen und dauerhaften Öffnung der Thermen zusammen mit den Hotels und der Gastronomie“, bestätigte der Geschäftsführer der Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen, Rolf Rubsamen. Es sei einerseits nicht sinnvoll, die Bäder für wenige Wochen zu öffnen, und ergebe andererseits ebenfalls keinen Sinn, dies ohne die dazugehörige Infrastruktur zu tun. „Ohne die Hotels und die Restaurants kommen die Kurgäste nicht“, weiß Rubsamen.

„Die Schaffung einer Modellregion, die die drei Heilbäder umfasst, kann auch eine Unabhängigkeit von den Inzidenzwerten herstellen“, so der Bundestagsabgeordnete Christoph Hoffmann. Man wisse längst, dass die Heilbäder und die regionale Gastronomie und Hotelerie nicht die Corona- Superspreader sind. Dies könne man durch eine wissenschaftliche Begleitung sicherlich auch nachweisen.
„Ich sehe in der Schaffung einer Modellregion eine große Chance für das südbadische Bäderdreieck“, ist Hoffmann überzeugt.

Man wolle keinen Schnellschuss und deshalb den angekündigten Drei-Stufen-Plan des Landes abwarten, um dann die Modellregion zu beantragen. „Damit wollen wir vermeiden, dass zu komplizierte Regeln die Kurgäste abschrecken“, erklärte Bad Krozingens Bürgermeister Volker Kieber.

Kurdirektor Rolf Rubsamen erinnerte daran, dass kommunale Unternehmen wie die Kur und Bäder GmbH von der Überbrückungshilfe 3 ausgeschlossen seien. Er forderte ein Konjunkturprogramm, um Förderungen für notwendige Sanierungen und Umbauten zu erhalten.

„Wir kennen keinen einzigen Coronafall, der durch den Betrieb der Thermen entstanden ist“, so Dennis Schneider, Geschäftsführer der Bade- und Kurverwaltung Bad Bellingen GmbH. Wenn nicht wir, wer soll sich denn dann mit den notwendigen Hygienemaßnahmen auskennen“, argumentierte er.

„Wichtig ist vor allem ein verlässliches Öffnungsszenario“, bestätigte Badenweilers Bürgermeister Vincenz Wissler. „Wenn man bedenkt, dass einer Öffnung der Thermen ein Vorlauf von mindestens drei Wochen vorausgeht, ist es verständlich, dass man nicht eben mal so öffnen und wieder schließen kann.“ Das gelte auch für die Hotels.

Die beiden Bürgermeister und auch die Geschäftsführer der Kurverwaltungen dankten Hoffmann für dessen Initiative und hoffen nun, dass das Land die kreis-übergreifende Modellregion genehmigt.


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