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Breisgau-Hochschwarzwald - Freiburg

5. Jun 2021 - 13:45 Uhr

Für den Frieden unterwegs - NaturFreunde Deutschland wandern von Hannover bis zum Bodensee - NaturFreunde Breisgau/Hochschwarzwald beteiligen sich mit einer Westschleife

Landtagsabgeordnete Gabi Rolland
Landtagsabgeordnete Gabi Rolland

Unter dem Motto „Frieden in Bewegung“ haben sich am 13. Mai die Mitglieder der NaturFreunde Deutschlands in 55 Tagesetappen auf den Weg von Hannover zum Bodensee gemacht. Am 22. Juni erreichen sie das Naturkolleg Hirzwald in St. Georgen. Weil dieser Friedenszug die Region Freiburg nur tangiert, sind die NaturFreunde Breisgau/Hochschwarzwald mit einer eigenen Westschleife dabei und treffen auf die Bundeswandergruppe im Naturkolleg Hirzwald.

Die Westschleife startet am Montag, 21. Juni um 9.00 Uhr in Freiburg-Stühlinger auf dem Hilda-Spielplatz (Ecke Colmarer-/Kreuzstraße) an der Tafel „Atomwaffenfreie Zone“. Dort werden die Friedenwanderer von Erstem Bürgermeister Ulrich von Kirchbach verabschiedet. Mit dem Zug geht es vom Hauptbahnhof nach Hinterzarten. Von dort zu Fuß nach Neustadt ins Naturfreundehaus. Kreis- und Stadtrat Leo Winterhalder wird über das Projekt „Mayors for Peace“ informieren.

Weiter geht es am nächsten Tag zum Naturkolleg Hirzwald, wo die beiden Gruppen zusammentreffen. Olfert Dorka wird über den Nationalpark Nordschwarzwald berichten. Die SPD-Landtagsabgeordnete Gabi Rolland, gleichzeitig Wanderführerin, wird die friedenspolitischen Aktivitäten des Landtags von Baden-Württemberg vorstellen.

Am nächsten Tag trennen sich die Gruppen wieder. Während die Bundes-Wandergruppe Richtung Bodensee weiter wandert, wird die Breisgau/Hochschwarzwald-Gruppe zum Naturfreundehaus Brend weiterziehen.

Die nächste Etappe führt die Wanderer dann zum Naturfreundehaus Breitnau. Abends gibt es dort einen Austausch mit Jürgen Grässlin, dem deutschlandweit bekannten Pädagogen, Publizisten und Friedensaktivisten zum Thema Spannungsfeld zwischen Rüstungsindustrie und Arbeitsplätzen.

Die letzte Etappe führt den Friedenszug zum Naturfreundehaus Feldberg. Dort wird über Allmende, Weidegenossenschaften und Grüne Häuser gesprochen. Stadtrat und Naturfreund Walter Krögner wird in das Biosphärengebiet Schwarzwald und seine Herausforderungen einführen. Anschließend gibt es ein Sommerfest bei Lagerfeuer und Livemusik.

Die Bürgermeister der jeweiligen Übernachtungsgemeinden sind herzlich eingeladen, um vor allem die Herausforderungen und Perspektiven der Schwarzwaldgemeinden vorzustellen.

Mit jedem Schritt der Wanderung fordern die NaturFreunde auf, die Gefahr von tödlichen Waffen zu verringern - „Schwerter zu Pflugscharen“. Weltweit steigen die Rüstungsausgaben. Deutschland steht an siebter Stelle bei den Militärausgaben aller Staaten. Die Gefahr von kriegerischen Auseinandersetzungen wird immer größer. Die NaturFreunde sind der Auffassung, dass statt in Aufrüstung mehr Geld in Klimaschutz und Armutsbekämpfung fließen muss.

Ziel der Friedenwanderung mit der fünftägigen Westschleife ist es, Menschen zu mobilisieren, die miteinander für eine friedliche, soziale und ökologische Zukunft wandern. Deshalb ist es wichtig, dass lokale Teilnehmer über geografische, geschichtliche und kulturhistorische Vergangenheit von Krieg und Frieden berichten. Beim Naturfreundehaus Breitnau wird auch über die Schanzen der Barockzeit und die damit verbundene Fronarbeit berichtet werden, zumal sich das Haus mitten in einer solchen befindet.

Wegen der Corona-Pandemie finden die gesamte Wanderung unter Corona-Vorgaben statt und wird auch während der Wanderung immer angepasst. Die Wanderer werden vorher getestet, wenn erforderlich.

Weitere Informationen: www.frieden-in-bewegung.de
Zur Westschleife: Gabi Rolland, 0761/274742 oder 0170/4875862, gabi.rolland@t-online.de


Hintergrund

Die NaturFreunde-Bewegung nahm ihre Anfänge 1895 in Wien. Damals schlossen sich „arbeitende Menschen“ zusammen, um die Natur als Quelle zur Erholung, aber auch als Stätte für Bildung und gemeinsame Aktivitäten zu entdecken. Heute haben die NaturFreunde über 500.000 Mitglieder in 21 Ländern. Den stärksten Zuspruch erfuhren die NaturFreunde in den 1920er Jahren durch die politische Aufbruchstimmung und das wachsende Selbstbewusstsein der Arbeiter-, wie auch der Jugend- und Naturbewegung. Die kritische Auseinandersetzung mit den vorherrschenden politischen Verhältnissen führte zum Verbot während des Nazi-Regimes. Die 400 Hütten und Häuser der NaturFreunde wurden beschlagnahmt.

Nach Kriegsende wurden die Hauptthemen der Bewegung wie Völkerverständigung, Friedensarbeit und die sozial-ökologische Veränderung wieder aufgenommen. Frieden- und Anti Atom Bewegung, Umwelt-, Klima und Naturschutz wie z.B. „Die Vision leben, Nachhaltige Naturfreundehäuser“ kamen dazu. Heute ist der Vorsitzende aller Deutschen Naturschutzverbände, Dirk Niebel, der Vizepräsident der NaturFreunde. Die sechs Ortsgruppen im Bezirk Breisgau/Hochschwarzwald bieten wie alle weiteren 550 Gruppen in Deutschland viele unterschiedliche Aktivitäten an. Vom Wandern über Mountainbiken, Kanufahren, Klettern, Fotografieren, Umweltbildung und Schneesport und sie bewirtschaften vielfach auch weiterhin ihre Naturfreundehäuser mit günstigen Übernachtungs- und Verpflegungsangeboten. Regional, saisonal, bio und fair steht hier im Vordergrund.

Zum Bezirk Breisgau/Hochschwarzwald gehören die Ortsgruppen Emmendingen, Feldberg, Freiburg, Neustadt, Staufen und Waldkirch mit über 1000 Mitgliedern.

(Info: Wahlkreisbüro Gabi Rolland)


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