Ein Plädoyer für die deutsch-französische Freundschaft
Plädoyer für die Freundschaft dies- und jenseits des Rheins: Eine gemeinsame Zukunftserklärung zum deutsch-französischen Tag am 22. Januar geben Freudenstadts Oberbürgermeister Adrian Sonder und sein Amtskollege in der Partnerstadt Courbevoie, Jacques Kossowski, ab.
Oberbürgermeister Adrian Sonder freut sich über das gemeinsame Statement, das verdeutliche, wie gewachsen die Beziehungen zwischen den beiden Städten sind. „Die Partner- und Freundschaft zwischen Courbevoie und Freudenstadt ist ein Geschenk für mich – durch das Miteinander bei vielen politischen Themen, den lebendigen Austausch auf Ebene der Verwaltung, Schulen und Vereine und die vielfältigen persönlichen Beziehungen. Vor dem Hintergrund der schicksalhaften Erlebnisse, den die Begründer auf beiden Seiten im Zweiten Weltkrieg machten mussten, ist das alles andere als selbstverständlich“, so Sonder. Er schließe sich der Einschätzung seines Amtskollegen in Courbevoie, Jacques Kossowski, an, der die heutigen Beziehungen zwischen den beiden Städten im Schwarzwald und im Großraum Paris als „wahre Brüderlichkeit“ bezeichnet hatte. Gerade jetzt brauche Europa eine starke Achse zwischen Frankreich und Deutschland:
„Populistische Strömungen in vielen Ländern sowie Bedrohungen durch autokratische Staaten üben derzeit massiven Druck auf Europa und die westlichen Demokratien aus. Wir brauchen gemeinsame Strategien für die großen Themen der Zeit: Verteidigungspolitik, Schutz der Demokratien, innere Sicherheit, Umweltpolitik, Einwanderungspolitik und
Wirtschaftspolitik. Hierbei sollten Frankreich und Deutschland wieder zusammen Initiativen ergreifen sowie Führung übernehmen, um Europa eine politische Orientierung in dieser unübersichtlichen Gemengelage zu geben“, so Sonder. Das gute Miteinander auf kommunaler Ebene zwischen beiden Ländern, das in den Städtepartnerschaften gelebt werde, mache Mut und zeige, wie außergewöhnlich eng Frankreich und Deutschland
zusammenarbeiten können.
Die gemeinsame Erklärung von Freudenstadt und Courbevoie kommt zu einem besonderen Zeitpunkt. 2025 jährt sich die Zerstörung Freudenstadts kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Diesem Einschnitt, dem Freudenstadt mit Veranstaltungen mit Beteiligung aus der Partnerstadt gedenken will, folgte der Wiederaufbau des Stadtzentrums
nach historischem Vorbild. Das Ergebnis ging als „Wunder von Freudenstadt“ in die Stadtgeschichte ein. Die Städtepartnerschaft mit Courbevoie zählt zu den ältesten in ganz Deutschland.
Die Erklärung:
Die Zukunftserklärung im Wortlaut: „Wir blicken zurück auf 80 Jahre Frieden zwischen unseren beiden Heimatländern. 64 Jahre Städtepartnerschaft prägen unsere kommunale Politik – 64 Jahre gelebter Wille zur Verbundenheit im Herzen unserer Bürger. Wir treten in
die Fuβstapfen derer, die uns vorausgegangen sind. Zwei Städte, die in ihrer Unterschiedlichkeit einander bereichern, die gemeinsam wachsen und reich sind durch ihre gelebte Vielfalt. Freudenstadt und Courbevoie verstehen sich als eigenständige Akteure an der Basis des europäischen Prozesses und als lebendige Instrumente kommunaler Außenpolitik – in einer Zeit, die zunehmend von nationalstaatlichem Denken in einer
globalisierten Welt geprägt ist.
Wir sind überzeugt, dass Partnerstädte eine unverzichtbare Rolle für ein geeintes Europa haben. Unser gemeinsamer Weg ist zukunftsfähig – ein Zeichen, dass Zusammenarbeit und Dialog Herausforderungen gemeinsam bewältigen können. Wir setzen uns dafür ein, den Frieden dauerhaft zu wahren und die Lebensqualität unserer Bürger zu verbessern.
Unsere Partnerschaft ist dynamisch und tatkräftig:
- mit der kontinuierlichen Teilnahme am deutsch-französischen Freiwilligendienst.
- mit dem gemeinsamen Kampf gegen Lebensmittelverschwendung.
- mit dem Austausch und Kooperationsprojekten zwischen unseren
Bildungseinrichtungen.
-mit dem regelmäßigen Austausch beider Städte zu Themen der Städteplanung,
Lebensqualität, Nachhaltigkeit, Forschung und Wirtschaft.
- mit der Ausrichtung des Zukunftsdialogs Städtepartnerschaften vom Ministerium
Baden-Württemberg hier in Freudenstadt.
- mit der gemeinsamen Gestaltung des Gartens der Freundschaft bei der Gartenschau im „Tal X“.
- mit unserem klaren Bekenntnis zu Europa in vielfältigen Bereichen.
Wir nehmen unsere Bürger und insbesondere die Jugend mit auf diesem Weg – auf Basis unserer Vision eines kommunalen, lebendigen Europas.
Bleiben wir zuversichtlich und gemeinsam, Hand in Hand, auf kommunaler Ebene:
Es lebe Freudenstadt, es lebe Courbevoie – es lebe das Europa der Freundschaft!
Adrian Sonder
Oberbürgermeister von Freudenstadt
Jacques Kossowski
Bürgermeister von Courbevoie
22. Januar 2025
Hintergrund:
Der deutsch-französische Tag am 22. Januar gilt als Tag der Freundschaft zwischen den beiden Ländern. Es handelt sich um den Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags im Jahr 1963. Ausgerufen wurde der Tag vom damaligen französischen Präsidenten Jacques Chirac und dem seinerzeitigen Bundeskanzler Gerhard Schröder. Intention war es vor allem, Jugendliche aus beiden Ländern zusammenzubringen. Der Élysée-Vertrag gilt als erstes grundlegendes Abkommen zwischen Deutschland und Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg. Er wurde vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle angestoßen und von de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer im Élysée-Palast unterzeichnet.
(Info: Stadt Freudenstadt)
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13. Jan 2025 - 16:14 UhrGemeinsame Zukunftserklärung zum deutsch-französischen Tag am 22. Januar - Plädoyer für die deutsch-französische Freundschaft von Freudenstadts Oberbürgermeister Adrian Sonder und dessen Amtskollege in der Partnerstadt Courbevoie, Jacques Kossowski

Oberbürgermeister Adrian Sonder (links) und sein Amtskollege in Courbevoie, Jacques
Kossowski.
Foto: Janz/Stadtverwaltung Freudenstadt
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