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Breisgau-Hochschwarzwald - Neuenburg

8. Jul 2025 - 16:31 Uhr

Regierungspräsidium Freiburg: Kiesabbau bei Neuenburg-Zienken beginnt am 14. Juli 2025 - Vorbereitende Arbeiten in weiterem Teilabschnitt des Hochwasserrückhalteraums Weil-Breisach sind abgeschlossen

Regierungspräsidium Freiburg: Kiesabbau bei Neuenburg-Zienken beginnt am 14. Juli 2025.
Bereits tiefergelegte Fläche südlich von Zienken, die teilweise wiederbewaldet wurde (das Bild stammt aus dem Jahr 2022). Im Norden anschließend beginnen nun die Arbeiten.

Foto: Regierungspräsidium Freiburg
Regierungspräsidium Freiburg: Kiesabbau bei Neuenburg-Zienken beginnt am 14. Juli 2025.
Bereits tiefergelegte Fläche südlich von Zienken, die teilweise wiederbewaldet wurde (das Bild stammt aus dem Jahr 2022). Im Norden anschließend beginnen nun die Arbeiten.

Foto: Regierungspräsidium Freiburg

Im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) startet am kommenden Montag, 14. Juli, der Kiesabbau in einem weiteren Teilabschnitt des Hochwasserrückhalteraums Weil-Breisach. Vorbereitende Arbeiten wie die Rodung des Waldbestandes auf dem rund ein Kilometer langen Rheinvorland auf der Höhe von Neuenburg-Zienken sind nun abgeschlossen. Die Abfuhr von 400.000 Kubikmeter Kies erfolgt in den kommenden Monaten über den dafür eigens angelegten Autobahnanschluss bei Neuenburg-Zienken. Wie das RP mitteilt, muss aufgrund des Baustellenverkehrs aus Sicherheitsgründen die Unterführung der A 5 für Radfahrer und Fußgänger von montags bis freitags zwischen 6 und 17 Uhr gesperrt werden. Der direkte Zugang von Zienken zum Rhein ist dann nicht möglich. An den Wochentagen nach den Arbeiten sowie an den Wochenenden ist die Unterführung geöffnet.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis März 2027. Auf den neu entstehenden Kiesflächen wird sich später ein ökologisch wertvoller und für die Hochwasserrückhaltung wirksamer Auwald mit überwiegend Weiden und Pappeln entwickeln. Höherliegende Bereiche werden zudem neu aufgeforstet.

Das RP bittet um Verständnis für die anstehenden Bauarbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen.

Das Integrierte Rheinprogramm (IRP) ist ein Vorhaben des Landes Baden-Württemberg, das auf ehemaligen Überflutungsflächen zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräume umfasst. Mit dem Bau des Hochwasserrückhalteraumes Weil-Breisach können nach Fertigstellung bis zu 22 Millionen Kubikmeter Wasser zurückgehalten werden und so zum Hochwasserschutz für die Rheinunterlieger beitragen. Weitere Informationen zum IRP finden Sie im Internet unter www.irp-bw.de.

(Presseinfo: Regierungspräsidium Freiburg, 08.07.2025)

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