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Breisgau-Hochschwarzwald - Eschbach

7. Nov 2025 - 12:35 Uhr

Wald im Gewerbepark Breisgau ist wichtig für Lärm-, Sicht- und Klimaschutz - Ein Rundgang mit dem Revierförster

Wald im Gewerbepark Breisgau ist wichtig für Lärm-, Sicht- und Klimaschutz.

Foto: Zweckverband Gewerbepark Breisgau
Wald im Gewerbepark Breisgau ist wichtig für Lärm-, Sicht- und Klimaschutz.

Foto: Zweckverband Gewerbepark Breisgau

Auch Grünflächen und Wald sind Teil des Gewerbeparks Breisgau. Revierförster Wolfgang Mangold kümmert sich um die 48 Hektar Waldfläche, die vorwiegend am östlichen und westlichen Rand des Gewerbeparks liegen. Bei einem Rundgang erläutert der Förster die Besonderheiten des Walds und was er tut, damit der Wald im Gewerbepark seine vielfältigen Funktionen erfüllen kann.

Ein Teil des Walds wurde neu angelegt, als Ersatz und Ausgleich für den Bau von Industrieanlagen. So beispielsweise am östlichen Rand des Gewerbeparks für den Bau des Terminals des Logistikunternehmens Dachser. Hier wurden klimaangepasste Baumarten wie Eiche, Kirsche und Spitzahorn gepflanzt. Gegen den Verbiss durch Rehe hilft ein Zaun. Daneben ein etwa achtjähriger Wald, der auf einer früheren Erdaushubdeponie angelegt wurde. „Die Firma Dachser kümmert sich um „ihren“ Wald, so haben Auszubildende des Unternehmens beim Rückschneiden der schnell wachsenden Brombeerranken geholfen“, sagt Wolfgang Mangold. Dass der Wald im Gewerbepark einige Besonderheiten aufweist, zeigt der Förster am Beispiel einer neu angepflanzten Fläche hinter dem Krematorium Südbaden. In einem Teil der Fläche tun sich die jungen Bäume schwer. „In diesem Bereich sind gestörte Böden; Böden, die aufgefüllt wurden, weil hier früher Gebäude der Bundeswehr standen“, erklärt der Förster.

Am westlichen Rand des Gewerbeparks findet man älteren Wald, vorwiegend Laubwald mit Eichen und Spitzahorn, dazwischen einzelne Kiefern. In diesem Bereich sieht man auch zahlreiche abgestorbene Bäume, Folgen des Eschentriebsterbens, der Ahorn-Rußrindenkrankheit und der Trockenheit. Hier wuchsen auch Douglasien, die gefällt wurden, bevor sie ganz abgestorben waren und ihr Holz nicht mehr vermarktungsfähig war. Als Ersatz setzt Mangold auf Naturverjüngung, also ausgesamte Jungbäume, außerdem hat er Parzellen mit Roteichen, Kirschbäumen, Linden und Feldahorn neu bepflanzt. „Der Wald hier ist ein Extremstandort und damit auch ein Experimentierfeld. Die Böden sind sandig und kiesig und halten kaum Wasser. Ich pflanze deshalb Baumarten von denen ich ausgehe, dass sie unter diesen Bedingungen klarkommen“, sagt Wolfgang Mangold. Das Holz werde nur als Brennholz für Selbstwerber genutzt, eine weitergehende Nutzung sei nicht wirtschaftlich.

Der Bevölkerung der umliegenden Gemeinden dient der Wald des Gewerbeparks auch als Naherholungsbiet, sogar einen Trimm-Dich-Pfad haben die Forstleute angelegt. Dem Förster obliegt also auch die Verkehrssicherungspflicht. Jeweils im Herbst und im Frühjahr prüft er, ob kranke Bäume entlang der Wege Spaziergänger gefährden könnten. „Für die angrenzenden Dörfer erfüllt der Wald außerdem wichtige Funktionen als Lärmschutz und Sichtschutz“, erläutert der Förster, „und nicht zuletzt dient der Wald dem Klimaschutz und der Klimaanpassung.“

(Presseinfo: Zweckverband Gewerbepark Breisgau, 07.11.2025)

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