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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

5. Dec 2025 - 09:50 Uhr

BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein fordert: Volle Transparenz bei gentechnisch veränderten Lebensmitteln – keine Deregulierung in der EU!

Freiburg, 4. Dezember 2025 — Der BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein warnt vor den Gefahren, die eine Deregulierung der Gentechnik mit sich bringen würde — und ruft Politik und Öffentlichkeit auf, sich für die Beibehaltung der Kennzeichnungspflicht einzusetzen.

Im europäischen Gesetzgebungsverfahren zur neuen Gentechnik (NGT) droht aktuell die umfassende Deregulierung. Olaf Bandt, Vorsitzender beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kommentiert:

"Die Einigung im Trilog ist inakzeptabel. Der Wegfall der Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel widerspricht dem erklärten Willen der großen Mehrheit der Verbraucher:innen in Europa. Damit würde es in Zukunft keine Selbstbestimmung mehr für Verbraucher:innen, Land- und Lebensmittelwirtschaft geben. Die Umwelt sehenden Auges unnötigen Risiken auszusetzen, indem die Risikoprüfung gestrichen wird, ist nicht hinzunehmen. Jetzt kommt es darauf an, dass Deutschland im Agrarrat diesem Ergebnis nicht zustimmt. Im EU-Parlament würde eine Mehrheit nur zustande kommen, wenn die EVP gemeinsam mit extrem rechten Fraktionen stimmt. Wenn eine solche Allianz beschließt, dass 450 Millionen Menschen künftig gentechnisch veränderte Lebensmittel ohne Kennzeichnung essen müssen, dann ist das ein Tabubruch."

Warum eine Gentechnik-freie Landwirtschaft wichtig ist:

· Das derzeit geltende Gentechnik-Recht mit Kennzeichnung und Risikoprüfung erlaubt Verbraucher:innen, bewusst zu entscheiden, ob sie Produkte mit gentechnisch veränderten Organismen kaufen wollen — und damit bleibt Wahlfreiheit bestehen.

· Eine Deregulierung, wie sie in der EU jetzt kurz vor der Abstimmung steht, würde diese Transparenz und Kontrolle gefährden: Kennzeichnungspflicht, Risikoprüfung und Schutzmaßnahmen würden wegfallen.

Nach Auffassung des BUND birgt auch die sogenannte neue Gentechnik schwer kalkulierbare Risiken: Die Auskreuzung mit konventionellen oder wilden Pflanzen, Kontamination gentechnikfreier Saatgüter und die irreversible Ausbreitung manipulierter Organismen könnten dauerhaft Ökosysteme und Artenvielfalt schädigen.


„Egal, wie man zur Gentrechnik im Allgemeinen steht, die Abschaffung der Kennzeichnungspflicht entmündigt die Konsumenten. Vorteile daraus entstehen allerhöchstens für die industrielle Landwirtschaft. Jede Gentechnik ist eine Eingriffstechnologie mit Folgen für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherinnen und Verbraucher – wir dürfen nicht zulassen, dass sie ohne Risikoprüfung, Kontrolle und Transparenz eingeführt wird“, sagt Stefan Auchter vom BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein.

Auf der Internetseite www.bund-rso.de/gentechnik des BUND Regionalverbands Südlicher Oberrhein sind Handlungsmöglichkeiten für Menschen, die die Forderung des BUND unterstützen wollen, aufgezeigt.


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