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9. Mar 2026 - 19:41 Uhr

12. März 2026: 20. Weltnierentag - Mediziner raten zur Früherkennung der chronischen Nierenerkrankung - Dominik Tacuri-Strasser (Facharzt am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl): "Nieren regelmäßig kontrollieren lassen."

12. März 2026: 20. Weltnierentag - Mediziner raten zur Früherkennung der chronischen Nierenerkrankung.
Dominik Tacuri-Strasser (Facharzt am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl): "Nieren regelmäßig kontrollieren lassen." 

Foto: Ortenau Klinikum
12. März 2026: 20. Weltnierentag - Mediziner raten zur Früherkennung der chronischen Nierenerkrankung.
Dominik Tacuri-Strasser (Facharzt am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl): "Nieren regelmäßig kontrollieren lassen."

Foto: Ortenau Klinikum

„Das geht mir an die Nieren“ – wer diese Redewendung benutzt, dem macht etwas so schwer zu schaffen, dass die Gesundheit leidet. Tatsächlich sind die Nieren lebenswichtige Organe. Sie reinigen das Blut von Abbauprodukten des Stoffwechsels oder von Giftstoffen, beeinflussen unter anderem den Blutdruck, den Knochenstoffwechsel und die Blutbildung. Sind die Nieren geschwächt, sammeln sich die Abfallstoffe im Körper an, was auf Dauer viele unterschiedliche, auch schwerwiegende Beschwerden auslösen kann.

Zum 20. Weltnierentag am 12. März 2026 machen Mediziner auf die besondere Rolle der Nieren für die Gesundheit aufmerksam. Ziel des weltweiten jährlichen Aktionstages ist es, die Vorbeugung von Nierenerkrankungen und frühzeitiges Handeln in den Vordergrund zu stellen. „Wenn die Nieren länger als sechs Monate nur noch eingeschränkt arbeiten oder geschädigt sind, sprechen wir von einer chronischen Nierenkrankheit, Nierenerkrankung oder Niereninsuffizienz. Das lässt sich durch Blut- und Urinuntersuchungen feststellen“, berichtet Dr. Dominik Tacuri-Strasser. Der Facharzt für Innere Medizin mit spezieller Qualifikation in den Bereichen Nephrologie und Diabetologie leitet die Sektion Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl. „Wenn die Nieren endgültig versagen, muss ihre Funktion entweder durch ein maschinelles Nierenersatzverfahren wie Blutwäsche oder Bauchfelldialyse oder durch Transplantation einer Spenderniere ersetzt werden“, so Dr. Tacuri-Strasser.

In Deutschland leiden nach Ansicht von Fachleuten etwa neun Millionen Menschen an einer chronischen Nierenkrankheit. Die meisten Betroffenen sind älter als 60 Jahre. Rund 100.000 Menschen sind auf ein Nierenersatzverfahren, eine Dialyse oder eine Transplantation, angewiesen. „In vielen Fällen kann dies aber durch Früherkennung und Prävention vermieden werden, insbesondere durch Vermeidung von Rauchen sowie Blutdruck- und Diabeteseinstellung“, so Dr. Tacuri-Strasser.

Eine chronische Nierenerkrankung fällt oft erst auf, wenn sie bereits fortgeschritten ist. Der Körper scheidet dann zu wenig Wasser aus und Abfallstoffe aus dem Stoffwechsel sammeln sich langsam an. Das verursacht dann die Beschwerden. Die Symptome können am ganzen Körper auftreten. Meist sind es Schwellungen etwa an den Beinen oder im Gesicht, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schwäche, Atemnot oder auch Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit.

„Besonders Menschen mit Diabetes mellitus oder Bluthochdruck haben ein erhöhtes Risiko für eine chronische Nierenerkrankung. Grundsätzlich kann ein Nierenversagen aber jeden treffen“, betont Dr. Tacuri-Strasser. Deshalb sei es sinnvoll, die Nieren regelmäßig kontrollieren zu lassen. So lasse sich eine Nierenschwäche frühzeitig feststellen. Denn je früher sie erkannt werde, desto besser könne einem weiteren Fortschreiten der Erkrankung entgegengewirkt werden.

Um einer Erkrankung vorzubeugen, rät der Facharzt, sich ausreichend zu bewegen, gesund zu ernähren, auf das Rauchen zu verzichten und Übergewicht möglichst zu vermeiden. „Das senkt das Risiko für Bluthochdruck und Diabetes mellitus – und damit auch einer chronischen Nierenerkrankung und anderen Folgeerkrankungen.“

(Presseinfo: Ortenau Klinikum, 09.03.2026)

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